Herisau-Gossau

07. Mai 2012 17:05; Akt: 07.05.2012 18:08 Print

Fahrzeug gekippt - 16 Rekruten verletzt

Rekruten des Waffenplatzes Gossau-Herisau sind am Sonntag bei einem Unfall verletzt worden. Der Truppentransport war auf dem Weg zur Kaserne umgekippt.

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Beim Unfall mit dem Armeefahrzeug haben sich 16 Rekruten verletzt. (Bild: Leser-Reporter)

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Am Sonntagabend sind 16 Rekruten des Waffenplatzes Gossau-Herisau bei einem Unfall mit einem Truppentransporter verletzt worden. Die Rekruten waren nach einem Dienstwochenende auf der Rückkehr zur Kaserne, als das Fahrzeug kippte.

Kristen Hammerich, Informationschefin Heer, bestätigte am Montag gegenüber 20 Minuten Online einen Bericht der Online-Ausgabe des «St. Galler Tagblatt».

Der Unfall ereignete sich kurz vor 19.30 Uhr zwischen dem Schiessplatz Breitfeld und dem Kasernen-Areal von Neuchlen. Zwei Rekruten wurden mittelschwer verletzt, 14 weitere mussten mit leichten Verletzungen im Spital behandelt werden.

Der Unfall sei zum Glück ziemlich glimpflich verlaufen, sagte Hammerich. Bis auf zwei Verletzte könnten alle Rekruten das Spital bis spätenstens Dienstag wieder verlassen. «Die Unfallursache ist unklar und wird nun von einer militärischen Untersuchungsrichterin abgeklärt», so Hammerich.

Die Infanterie-Rekrutenschule hat am 12. März 2012 begonnen und befindet sich in der neunten Woche.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marcel Baumann am 07.05.2012 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Tragisch

    ich weiss nicht wie es heute bei so einem transport zugeht aber als ich in der RS war vor 20 Jahren wurden wir in diesen teilweise wie Hühner transportiert. Niemand war angeschnallt und man hatte kaum Platz sich zu bewegen. Zum Glück ist bei uns nie ein Lastwagen gekippt.

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  • kblog am 07.05.2012 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    Sicheres Militär

    Was macht ihr hier für ein Theater? Millionen von Kilometer jedes Jahr und es passiert fast nichts! Also macht doch nicht so einen Aufstand!

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  • Hans Peter am 07.05.2012 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Unsichere Transporte!

    Habe mich während meiner RS auch immer gefragt, was wohl bei einem Unfall passiert. Man(n) sitzt mit 50 Personen Rücken an Rücken hinten im Lastwagen! Bei jedem Auffahrunfall würden 50 Köpfe zusammenschlagen! Und bei den Lastwagen hat man noch oft das Gefühl, dass der gleich kippt!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dani am 08.05.2012 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Wunder

    Ein wunder das nicht mehr passiert ist, ich weiss noch genau wie wir in den Lastwagen und Duros inkl Material aufgeladen wurden, ohne Sicherung, keine Gurten! Mich wundert heute noch das das erlaubt ist, da ja heute bereits jedes Kind bis 12 Jahren auf Kindersitzen festgezurrt sind!

  • Sdt DR am 08.05.2012 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Unkippbar

    Wir haben die letzten acht Jahre, sowohl RS wie WK, alles mögliche mit dem Duro angestellt. Der Duro ist, wenn man(n) nicht wie ein Bekloppter massiv zu schnell in die Kurve geht, mehr oder weniger unkippbar. Das wurde in Chur, Wichlen, Glaubenberg, St.Luzisteig, Hinterrhein, Walenstadt, Cholloch und sonstigen Waffenplätzen ausgiebig von uns getestet.

  • Motf Kevin am 08.05.2012 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schaut genau.

    Das hier ist kein LKW bei dem man hinten auf der Ladebrücke sitzt. Sondern ein DURO der hat hinten Längsangeordnete Sitzreihen wie man sie aus frühren Bussen von Junioren Fussballmannschaft kannte. Ich bin aber mit vielen einer Meinung dass der Truppen Transport auf LKW Ladebrücken nicht sicher ist. Lustig ist auch das ich als Fahrer Leute im LKW befördern darf aber nicht mit dem Car wo sie sicherer wären.

  • C.Norris am 08.05.2012 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    Die durften wenigstens ins Spital

    War auch mal dabei als ein Duro eine Böschung runter ging und sich 1 überschlagte. Trotz Beule am Kopf und anderen Prellungen keine ärztlichen abklärungen. Einige andere hat es noch schlimmer erwischt mit Platzwunden am Kopf. Das einzige was Ihnen wichtig war keine Fotos an Blick zu senden......................................

  • empty()set am 08.05.2012 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Wunder, passiert nicht mehr

    Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr zig tausende Rekruten in Lastwagen ohne jegliche Sicherung transportiert werden, ist es ein Wunder, dass es nicht schon längst Tote gegeben hat. Aber vermutlich braucht es erst so etwas, bis jemand reagiert. Wer ist eigentlich für diese Regelung verantwortlich?