Regierungsrat

Freiheitsstrafen für Genitalverstümmelung

Die Bündner Regierung will in Sachen Genitalverstümmelung weitergehen als der Bund. Die Verstümmelung weiblicher Genitalien soll als Straftatbestand im Strafgesetzbuch verankert werden.

Die Bündner Regierung begrüsst diese Absicht des Bundes und verlangt, dass Verstösse nicht nur mit Geldstrafen geahndet werden.

Die Verstümmelung weiblicher Genitalien stelle eine schwere Körperverletzung dar, die mit Freiheitsstrafen von mindestens einem bis zu zehn Jahren zu ahnden sei, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Geldstrafen wirkten nicht präventiv, zumal sie häufig zu niedrig ausfielen.

(sda)
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