Deutscher auf A3 verirrt

07. Mai 2012 11:54; Akt: 07.05.2012 13:48 Print

Geisterfahrer verliess sich zu sehr aufs Navi

13 Kilometer fuhr ein Deutscher auf der A3 in falscher Fahrtrichtung, bis ihn die Polizei stoppen konnte. Sein Navigationsgerät habe ihn angewiesen zu wenden, erklärte der Fahrer.

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Die St. Galler Polizei hat am Montagmorgen auf der Autobahn A3 bei Mels einen Autofahrer angehalten, der 13 Kilometer ohne Unfall als Falschfahrer zurücklegte. Dem 27-jährigen Geisterfahrer wurde der Führerausweis auf der Stelle aberkannt.

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Der deutsche Autofahrer sagte gegenüber der Polizei, sein Navigationsgerät habe ihn beim Rastplatz Bergsboden angewiesen, zu wenden.

Die St. Galler Polizei musste bereits am Sonntag energisch einschreiten. Diesmal ging es um einen Schnellfahrer. Der 47-jährige Autofahrer war am Sonntagnachmittag auf der Autobahn A3 bei Flums mit 170 km/h gemessen worden. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Dumm gelaufen: Das gilt auch für einen Motorradfahrer der bereits am Freitag auf der Autobahn A4a bei Baar ZG mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrzeug überholt hatte. Denn im Auto sass eine zivile Polizeipatrouille. Den Führerausweis war er auf der Stelle los.

Die Nachfahrmessung mit dem Videofahrzeug zeigte, dass das Motorrad mit 177 km/h statt der erlaubten 120 km/h Richtung Luzern unterwegs war, wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte. Vor der Verzweigung Blegi konnte der 27-jährige Schweizer von der Polizei gestoppt werden. Der Raser muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.


(sda)