Bank überfallen

08. Januar 2020 20:05; Akt: 08.01.2020 20:05 Print

Geld von Mama und Freundin wollte er nicht

Wegen eines Banküberfalls ist ein 22-Jähriger am Mittwoch zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der in der Schweiz wohnhafte Österreicher ist geständig.

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Der Maurer, der sein Geld als Zeitarbeiter verdient, räumte am Mittwoch vor Gericht ein, eine Sparkassenfiliale in Lustenau am Morgen des 30. August 2019 in einer Kurzschlusshandlung überfallen und die Bankangestellten mit einer ungeladenen Schreckschusspistole bedroht zu haben. Er erbeutete knapp 21'000 Euro.

Ein Zeuge gab damals einen Hinweis auf das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges, woraufhin der Mann wenige Stunden später im Kanton Graubünden festgenommen wurde.
Als Grund für den schweren Raub gab der 22-Jährige an, er habe seiner Mutter und seiner Lebensgefährtin nicht auf der Tasche liegen wollen. In seinem Job hatte er offenbar kein regelmässiges Einkommen. Den Gesamtschaden aus dem Überfall hat der Mann bereits zurückbezahlt.

Die Kassierin erhielt 500 Euro Schmerzensgeld. Weil der Angeklagte unbescholten war und sich geständig zeigte, wurde die Strafe mit drei Jahren Haft bemessen. Der Mann nahm das Urteil des Landesgerichts Feldkirch an. Es ist noch nicht rechtskräftig.

(taw/sda)