Flumserberg

22. Februar 2020 18:30; Akt: 23.02.2020 12:28 Print

Gondeln stehen 90 Minuten still

Ein Ausflug ins Skigebiet Flumserberg wurde zur Geduldsprobe. Bis zu 90 Minuten mussten Passagiere am späten Nachmittag in den Gondeln ausharren.

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Eine technische Störung legte die Luftseilbahn Flumserberg zwischenzeitlich lahm. Bild: flumserberg.ch

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Am späteren Samstagnachmittag stand die Luftseilbahn ins Skigebiet Flumserberg zweitweise still. Grund dafür waren technische Störungen.

Während der Stosszeit fuhren die Achter-Gondeln nur von der Station Tannenboden bis in die Mittelstation Oberterzen. Der Betrieb bis zur Talstation Unterterzen musste ganz eingestellt werden. Mit mehreren Postautos und Kleinbussen mussten die Wintersportler von der Mittelstation ins Tal transportiert werden. Es kam zu Stau an den Stationen.

Einige Passagiere sassen bis zu 90 Minuten in den Gondeln fest, berichtete ein Tamedia-Journalist vor Ort. Eine Geduldsprobe erfuhren auch die Passagiere, die nur wenige Meter vor der Talstation in den Gondeln ausharren mussten und nicht aussteigen konnten.

Die Panne hatte zur Folge, dass die untere Sektion der Bahn, Unterterzen – Oberterzen, vom Strom abgekoppelt und mit Diesel betrieben werden musste. Die Gondeln auf der oberen Sektion konnten zwar mit Strom betrieben werden, fuhren jedoch im Schneckentempo talabwärts. Laut Katja Wildhaber, Marketingleiterin der Bergbahnen Flumserberg, sei die Ursache der technischen Störung noch nicht bekannt.

Einige der betroffenen Passagiere fühlten sich ob des Vorfalls nur spärlich informiert. Für sie gab es immerhin Gutscheine als Trostpflaster – einen Fünf-Franken-Bon für den nächsten Besuch in einem Restaurant des Skigebiets. Für die Passagiere, die besonders lange in den Gondeln ausharren mussten, gab es zwei dieser Bons.

(red)