Faszinierendes Video

09. April 2012 12:09; Akt: 10.04.2012 09:14 Print

Hier streift ein Bär durch den Bündner Wald

Am Ostersamstag ist im Unterengadin ein Bär gesichtet worden. Ein Video zeigt den Bären, wie er einer Familie sehr nahe kommt. Wildhüter vermuten, es handle sich dabei um M13.

Tagesschau vom 08.04.2012

Im Schweizer Nationalpark im Bündnerland ist ein Bär gesichtet worden. (Video: sf.tv)

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Es sind furchteinflössende Bilder: Aus einer Distanz von höchstens zwanzig Metern, unmittelbar unterhalb eines Felsbandes, streift ein Bär durch den Wald. Dann schaut der Bär hoch zu den Filmenden - er hat sie entdeckt. Der Bär bleibt kurz stehen. Doch glücklicherweise trottet er anschliessend unbeeindruckt weiter.

Aufgenommen wurde das Video in der Nähe von S-charl, wie die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens am Sonntagmittag berichtet. Auffallend ist, dass der Bär eine gelbe Ohrmarke trägt.

Ist es M13?

Beim Bären könnte es sich um M13 handeln. Dies sagte ein Wildhüter in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. Dieser Bär hatte im Januar seinen GPS-Sender verloren.

Eine Bestätigung liege der Identität allerdings noch nicht vor, sagte Wildhüter Curdin Florineth. M13 habe seinen Sender verloren und sei nun mit einer Ohrmarke unterwegs. Eine gelbe Ohrmarke trägt auch der Bär, den Passanten über Ostern im Engadin gefilmt haben.

Bisher hat der Bär laut Florineth lediglich zwei Bienenstöcke geplündert - als «Problembär» gelte er deswegen noch nicht.

Anfang April war der zweijährige M13 im Südtiroler Vinschgau in rasantem Tempo unterwegs. In österreichischen Medien wurde ein Vertreter des Landesamts für Jagd und Fischerei in Bozen mit den Worten zitiert, der Bär habe in der Vergangenheit wenig Scheu vor Menschen gezeigt.

Weil er im Gegensatz zu anderen Bären nicht vor Menschen geflohen sei, habe ihn die Landesbehörde eingefangen und mit einem Sender-Halsband ausgestattet. Per GPS konnte er so überwacht werden, bevor er den Sender im Januar verlor.

(jam/sda)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Nicht furchteinflössend sondern beeindruckend finde ich diese Bilder! Es ist doch schön, ein so seltenes Tier in freier Wildbahn beobachten zu dürfen, oder etwa nicht?! Und solange man sich vernünftig und zurückhaltend bewegt, muss man auch keine Angst haben. Ich wünschte, ich hätte dieses seltene Erlebnis haben dürfen! – Artus

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Artus am 09.04.2012 22:01 Report Diesen Beitrag melden

    was heisst denn furchteinflössend?

    Nicht furchteinflössend sondern beeindruckend finde ich diese Bilder! Es ist doch schön, ein so seltenes Tier in freier Wildbahn beobachten zu dürfen, oder etwa nicht?! Und solange man sich vernünftig und zurückhaltend bewegt, muss man auch keine Angst haben. Ich wünschte, ich hätte dieses seltene Erlebnis haben dürfen!

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  • Steven P. am 10.04.2012 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch, die Gefahr...

    Ich bin im Ausgang einer grösseren Gefahr ausgesetzt und zwar niedergestochen zu werden, als von einem Bären getötet zu werden. Der Mensch ist und bleibt die grösste aller Gefahren. Sei es im Strassenverkehr oder im Krieg.

  • Kathrin Meyer am 09.04.2012 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bär ein Teil unseres Planeten 

    Kühe haben auch schon menschen angefallen und schwer verletzt! Bitte kühe such alle abschiessen dann kann mann auch am waldrand gefahrenlos wandern! Bären und alle anderen tiere gehören nun mal auf unseren planeten! Lernt endlich mit diesen Tieren zu leben statt sie einfach abzuknallen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Roli Zähner am 10.04.2012 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natur

    Der Bär gehört zur Natur! Typisch Mensch: zu Tausenden werden in der Schweiz Wildtiere (Fluchttiere) abgeschossen, die sich nicht wehren können, kommt dann mal ein Raubtier macht man sich gleich in die Hosen, erbärmlich...!

  • Steven P. am 10.04.2012 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch, die Gefahr...

    Ich bin im Ausgang einer grösseren Gefahr ausgesetzt und zwar niedergestochen zu werden, als von einem Bären getötet zu werden. Der Mensch ist und bleibt die grösste aller Gefahren. Sei es im Strassenverkehr oder im Krieg.

  • mila am 10.04.2012 09:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .. 

    so süss das kleine Bärchen.

  • Rebecca am 10.04.2012 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Planet gehört nicht nur Menschen

    Unglaublich, dass wir Menschen uns wieder das Recht nehmen (wollen), einfach mal ein Tier zu töten weil WIR in ihr Revier gelangen wo WIR definitiv nicht hingehören, zumindest im Wald nicht bei Nacht. Das ist das Gleiche wie mit den Haien, schwimmt so ein Menschlein im Wasser, wo sich Haie befinden, diese nun mal das machen, was die Natur sie gelehrt hat und das naive Menschlein angreifen, wird das Tier sofort gejagt. Nur hat hier der Bär weder jemanden angegriffen noch sonst einen Schaden verrichtet. Ja los, töten wir doch gleich alles und jeden, weil wir Menschen uns nicht anpassen möchten.

  • S.Schmid, Rüfenacht b. Bern am 10.04.2012 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Schande

    Also ich finde den Bären ganz niedlich und freue mich das wir so ein Tier bei uns haben... Gerne teile ich mein morgen Honig mit ihm ; ).. Aber leider suchen die Schweizer sofort nach Problemen und der arme Bär wird sicher wieder ERMORDET... Ich finde es einfach nur eine Schande das wir alles schöne auf dieser Welt kaputt machen.... Macht weiter so!!!!