Pyro-Schmuggel

10. Juni 2011 12:23; Akt: 10.06.2011 14:34 Print

Jugendlicher Fussballfan verurteilt

Weil er eine Leuchtfackel ins Stadion Letzigrund schmuggelte, wurde ein 16 Jahre alter St. Galler zu einer Arbeitsleistung von 20 Tagen verurteilt. Er erhält zudem ein Stadionverbot.

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Die St. Galler Jugendanwaltschaft hat einen 16-jährigen Fussballfan wegen «Pyro»-Schmuggels schuldig gesprochen.
Der Schüler hatte beim Spiel des FC Zürich gegen den FC St. Gallen im Februar 2011 versucht, eine Leuchtfackel ins Stadion Letzigrund zu schleusen.

Die Jugendanwaltschaft verurteilte den Jugendlichen wegen versuchter Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz zu einer Arbeitsleistung von 20 Tagen. Die Hälfte der Strafe wurde zur Bewährung aufgeschoben, bei einer Probezeit von einem Jahr, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Bei Eingangskontrolle erwischt

Zudem erhielt der Verurteilte vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) ein zweijähriges Stadionverbot aufgebrummt. Das Verbot gilt für sämtliche Fussballspiele des SFV.

Der Jugendliche aus St. Gallen war bei der Eingangskontrolle im Gästesektor des Letzigrund-Stadions mit einer Handfackel erwischt worden, die er in einem Schuh versteckt hatte. Solche Fackeln dienen im Normalfall als Seenot- oder Notsignalfackeln.

Die St. Galler Jugendanwaltschaft war für den Fall zuständig, weil im Jugendstrafrecht der Wohnort des Täters massgebend ist, wie es im Communiqué heisst. Erwachsene werden dagegen am Tatort bestraft.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schutz&Rettung am 10.06.2011 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr guter entscheid

    Finde ich gut, besonders die 20 Tage Arbeitsleistung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schutz&Rettung am 10.06.2011 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr guter entscheid

    Finde ich gut, besonders die 20 Tage Arbeitsleistung.