Ennenda GL

20. Juli 2018 10:21; Akt: 20.07.2018 16:31 Print

Kajak-Sportler stirbt nach Unfall bei der Walzmühle

Ein Mann (52), der am Mittwoch mit seinem Kajak auf der Linth in Ennenda GL im Gewässer verschwand, ist an seinen Verletzungen gestorben. Einen weiteren Badeunfall gab es am Bodensee.

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Der Mann (52) verunglückte am Mittwoch, 18. Juli 2018, bei der Walzmühle in Ennenda GL. (Bild: Kapo GL)

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Am Mittwochmittag ging bei der Kantonspolizei die Meldung ein, wonach in der Linth, bei der Walzmühle in Ennenda GL, ein Kajak gekentert sei. Der Mann sei im Gewässer untergetaucht und das Kajak treibe führerlos auf dem Fluss oberhalb des Wehrs. Unverzüglich rückten die Feuerwehr Glarus, Sanität, Rega und Polizei aus, wie die Kapo Glarus am Mittwochnachmittag mitteilte.

Bereits seien Helfer vor Ort gewesen. Diese konnten den 52-jährigen Mann an der Böschung unterhalb des Wehrs aus dem Wasser ziehen und Erste Hilfe leisten. Der Verunfallte
wurde danach in kritischem Zustand zunächst ins Kantonsspital Glarus gebracht und anschliessend mit der Rega ins Universitätsspital Zürich geflogen.

Am Freitagmorgen teilte die Polizei mit, dass der 52-Jährige am Donnerstagabend im Universitätsspital Zürich an den Folgen seiner Verletzungen gestorben war. Der Unfallhergang wird untersucht.

28-Jähriger ertrinkt im Bodensee

Ein weiterer Badeunfall ereignete sich am Donnerstag im Bodensee. Die Polizei wurde am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr darüber informiert, dass ein 28-Jähriger vom Schwimmen aus dem Bodensee in Bregenz (Bereich Molo) nicht mehr zurückgekehrt war.

In Zusammenarbeit mit der Wasserrettung, Polizei und Feuerwehr wurde daraufhin umgehend eine Suchaktion nach der vermissten Person eingeleitet.

Am Ufer fanden die Einsatzkräfte dann die Kleidung und die Wertgegenstände des Mannes. Nach circa 40 Minuten konnte der 28-Jährige rund fünf Meter vom Ufer entfernt, in einer Tiefe von etwa zwei Metern, geborgen werden.

Notarzt kämpfte um das Leben des Mannes

Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte der Notarzt das Leben des 28-Jährigen nicht mehr retten. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

An der Suchaktion waren insgesamt 35 Personen der Wasserrettung, 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sechs Polizisten sowie neun Einsatzboote beteiligt.

(jeb)