Ostschweiz

14. November 2018 05:47; Akt: 14.11.2018 05:47 Print

Lehrling fährt auf Mofa onanierend an Frau vorbei

Ein heute 18-jähriger Lehrling aus der Ostschweiz zog wiederholt die Hose runter und onanierte vor fremden Frauen. Nun wurde er verurteilt.

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Zum ersten Vorfall kam es im Mai dieses Jahres um etwa 18.30 Uhr. Der 18-Jährige war beim Volg in Oberuzwil. Als eine 27-Jährige aus dem Volg kam und mit ihrem Velo wegfuhr, folgte er ihr auf seinem Mofa. Beim Parkplatz vor einer Tiefgarageneinfahrt hielt er an, stellte seine Beine auf den Boden, machte den Reissverschluss seiner Hose auf und fing an, zu onanieren. Wie es im Strafbefehl heisst, war sein Ziel, dass die Frau ihn dabei sieht. Diese war gerade dabei das Garagentor zu öffnen, schaute dabei zurück und sah ihn. Daraufhin ergriff sie die Flucht.

Zwei Tage danach, um die Mittagszeit, war er wieder mit seinem Mofa unterwegs, als er einer 39-jährigen Fussgängerin begegnete. «Als er sie sah, beschloss er, vor ihr zu onanieren», heisst es im Strafbefehl. Er überholte sie mit seinem Mofa und drehte dann um. Bei der Wende hielt er kurz an, öffnete den Knopf seiner Hose und den Reissverschluss und fuhr in ihre Richtung zurück während er onanierte. Da er sah, dass sie in diesem Moment auf den Boden schaute und ihn nicht beachtete, kehrte er wieder um und fuhr nochmals an ihr vorbei. Schliesslich fuhr er er fünf bis sechs Meter neben ihr her und onanierte währenddessen, was sie dann auch mitbekam.

Kaugummi kaufen mit offener Hose

Zum dritten Vorfall kam es schliesslich Ende Juni diesen Jahres gegen 18.30 Uhr. Der junge Mann ging in den Volg in Oberuzwil, nahm sich Kaugummis und ging damit zur Kasse. Bereits auf dem Weg zur Kasse ragte sein Glied über den Hosenbund und während er mit der rechten Hand die Kaugummis hielt, hatte er in der linken sein Glied. Als er bezahlte, sah dies die Kassiererin und sie bekam Angst und begann zu zittern.

Für die Staatsanwaltschaft ist klar: «All diese Handlungen beging er, weil ihn dies sexuell erregte.» Nun wurde er des mehrfachen Exhibitionismus für schuldig erklärt. Der Strafbefehl gegen ihn wurde dieser Tage rechtskräftig. Er wurde verurteilt zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 10 Franken. Hinzu kommt eine Busse in Höhe von 100 Franken. Mit den Gebühren, die ihm verrechnet werden, kommt ihn das Ganze auf 1150 Franken zu stehen. Nicht wenig für jemanden mit Lehrlingslohn. Lässt er sich in den nächsten zwei Jahren nichts zu Schulden kommen, bleibt es dabei, wenn nicht, muss er die Geldstrafe in Höhe von 500 Franken auch noch berappen.

(taw)