Enkeltrick

23. August 2012 16:57; Akt: 23.08.2012 17:11 Print

Mann erschleicht von Grosi 45 000 Franken

Er gab sich als Ehemann der Nichte aus und forderte per Telefon 45 000 Franken. Die ältere Frau fiel darauf hinein. Und um ein Haar hätte sie dem Betrüger weitere 66 000 Franken gegeben.

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Eine 79-jährige Frau wurde mit dem sogenannten Enkeltrick abgezockt. (Bild: Colourbox)

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Mit dem so genannten «Enkeltrick» hat ein Unbekannter am Mittwoch einer 79-jährigen Frau in Sarnen 45 000 Franken abgenommen. Die Schwester des Opfers konnte am Donnerstag verhindern, dass der Mann ihr weitere 66 000 Franken abknöpfte.

Der Unbekannte hatte sich laut Communiqué der Obwaldner Polizei am Mittwoch telefonisch bei der Frau gemeldet. Er gab sich als Mann der Nichte aus und bat dringend um Geld. Nachdem sie auf der Bank 45 000 Franken abgehoben hatte, traf sie sich mit einem angeblichen Kollegen des Mannes ihrer Nichte und gab ihm das Geld.

Am Donnerstag meldete sich der Unbekannte erneut und bat um weitere 66 000 Franken für den Kauf eines Autos. Die zufällig anwesende Schwester des Opfers merkte jedoch, dass es sich um einen Betrug handelte. Als sie dem Unbekannten erklärte, dass es zu keinem weiteren Treffen komme und sie zur Polizei gehe, brach dieser den Kontakt ab.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt Kuehni am 23.08.2012 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Doof

    Doof war die Schwester auch noch! Sie hätte auf den Handel eingehen und mit der Polizei auf die Übergabe warten sollen. Dann wäre wenigstens der Mittelsmann erwischt worden, womöglich war er sogar der Haupttäter.

  • Hanspi am 23.08.2012 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Tricksergefahr in jedem Alter

    Es gibt auch jüngere Menschen, die sich die gleichen Beträge abgaunern lassen, nur heisst in diesem Fall der Enkel "Anlageberater".

  • Simon Huwyler am 23.08.2012 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    extrem gefährlich?

    Was ich bei diesem Trick nicht verstehe, ist, warum diese Typen nicht öfter gefasst werden! Man muss ja bei der Übergabe komplett die Hosen runterlassen! Der Trick ist zudem soooo alt; und beim zweiten Versuch ist die Gefahr noch viel grösser, dass inzwischen die Familie informiert und das Opfer entsprechend vorbereitet ist. Polizei mitnehmen, et voilà!

Die neusten Leser-Kommentare

  • guntern Georg am 23.08.2012 23:24 Report Diesen Beitrag melden

    Fallen stellen mit Polizei

    Dass die alten Leute manchmal die Kontrolle verlieren, dass verstehe ich. Dass Banken nicht gleich bei 45000.- ein Verbrechen sehen müssen, ist auch klar. Was mich stört, dass die Polizei keine Fallen stellen darf. Sei es bei Taschendieben, Autoklau, Enkeltick und vielem mehr!! Wie unsicher Dealer und viele Verbrecher dann wären.. Aber das würde ja die Rechte des Verbrechers verletzten!!

  • Wolfgang Schöpe am 23.08.2012 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist die aufsichtsplicht der Bank!!!!!

    Da muss doch die Bank nachfragen bei so einer Menge Geld die kennen doch den Enkeltrick und bei einem Barbetrag lieber zweimal nachfragen lieber Banker ichwurde das so machen und wurde dem das Geld nur auf der Bank aushändigen dort gibt es Kameras

    • MacMoneysac am 24.08.2012 08:56 Report Diesen Beitrag melden

      So ein Seich

      Das geht doch die Bank nichts an, was man mit dem Geld anstellt. Die können doch nicht jeden Kunden befragen. Die Verkäuferinnen der Detailshandelsriesen fragen Sie auch nicht, was Sie mit den Lebensmitteln kochen.

    einklappen einklappen
  • Simon Huwyler am 23.08.2012 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    extrem gefährlich?

    Was ich bei diesem Trick nicht verstehe, ist, warum diese Typen nicht öfter gefasst werden! Man muss ja bei der Übergabe komplett die Hosen runterlassen! Der Trick ist zudem soooo alt; und beim zweiten Versuch ist die Gefahr noch viel grösser, dass inzwischen die Familie informiert und das Opfer entsprechend vorbereitet ist. Polizei mitnehmen, et voilà!

  • Altenplegerin am 23.08.2012 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Gaunerei

    man sollte ältere Menschen öffentlich oder per Handzettel warnen vor solchen Trickdieben.

  • Hanspi am 23.08.2012 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Tricksergefahr in jedem Alter

    Es gibt auch jüngere Menschen, die sich die gleichen Beträge abgaunern lassen, nur heisst in diesem Fall der Enkel "Anlageberater".