St. Gallen

20. September 2019 11:54; Akt: 20.09.2019 11:54 Print

Mehrere Unfälle führen zu Stau auf A1

Am Donnerstagabend haben sich auf der Autobahn A1 bei St. Gallen gleich mehrere Auffahrunfälle im Feierabendverkehr ereignet. Es kam zu Stau zwischen Rheineck und St. Gallen.

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Der erste Unfall geschah auf der Höhe des Eingangsportals Stephanshorntunnel in Fahrtrichtung Gossau, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Freitagmorgen mitgeteilt hat. Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf dem rechten Fahrstreifen in die Nähe des Tunnels, als sich vor ihm ein Stau zu bilden begann.

Der Grund für den Stau waren zwei verunfallte Autos, die den rechten Fahrstreifen blockierten und deren Fahrer mit dem Austausch ihrer Personalien beschäftigt waren. In der Folge bremste der 45-Jährige sein Fahrzeug ab. Ein dahinter fahrender 31-Jähriger bemerkte dies zu spät und prallte mit seinem Auto ins Heck des Vorausfahrenden. Zwei 26-jährige Autofahrer, die hinter den beiden Verunfallten fuhren, prallten ebenfalls mit ihren Autos in den jeweils Vorausfahrenden. Die Kolonne mit den vier Unfallfahrzeugen kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der 45-Jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungswagen ins Spital gefahren.

Stau führt zu einem weiteren Unfall und noch mehr Stau

Knapp eine Stunde später ereignete sich um 18.30 Uhr ebenfalls ein Auffahrunfall. Ein 29-Jähriger lenkte sein Auto auf der Autobahn A1 von Rheineck in Richtung Menggenhus auf der Überholspur. Als er vor sich den Stau sah, bremste er sein Auto ab. Ein hinter ihm fahrender 63-Jähriger schaffte es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen und prallte mit seinem Auto ins Heck des 29-Jährigen.

Der 63-Jährige lenkte beim Aufprall sein Auto nach rechts, wodurch es sich überschlug und auf der Sperrfläche zu liegen kam. Er konnte sein Auto selbstständig verlassen und wurde später durch den Rettungswagen ins Spital gebracht.

An den Autos entstand ein Sachschaden von über 50'000 Franken. Auf der Autobahn A1 kam es zwischen Rheineck und St. Gallen zu längeren Wartezeiten.

(jeb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bruno am 20.09.2019 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abstand ist das Zauberwort!!!

    Ja immer schön weit auffahren wenn checken die Autofahrer endlich mal mehr Abstand zu halten. Man muss doch nicht in den Kofferraum des Vordermannes schauen bevor man überholt bzw. hinterher fährt! Selber schuld sollten gleich gebüsst werden.

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  • Mario T. am 20.09.2019 13:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abstand ist Glücksache

    Wenn ich sehe, dass auf der Autobahn mit einer Wagenlänge Abstand gefahren wird, erstaunt es mich, dass nicht mehr Auffahrunfälle passieren.

  • Hunne am 20.09.2019 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Typisches Phänomen

    Heutzutage im Strassenverkehr: wer näher auffährt hat gewonnen. Und plötzlich wundert man sich, wenn man nicht mehr zum Bremsen kommt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • sagamol am 20.09.2019 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer mehr Autos auf dem Dach

    Kann dieses Phänomen vielleicht am deutlich höheren Schwerpunkt der immer beliebteren SUV liegen?

  • seraina am 20.09.2019 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die meisten bräuchten wohl,

    einen Wiederholungskurs. So wie gewisse Leute sich auf der Strasse verhalten, wundern mich die Unfälle nicht. Auf der Autobahn sieht man bei fast jedem Auto, jemandem am Handy (ich, Beifahrer, beobachte das bei fast jedem 2. Auto).

  • Bolä am 20.09.2019 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ACC

    Wenn alle mit einem Abstandstempomaten unterwegs wären, und ihre Spur halten würden .... Es ist noch ein huäre langer Weg bis zum (teil-)autonomen Fahren.

  • Herbert Berger am 20.09.2019 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich ist Autofahren sehr einfach..

    Man muss sich nur an gewisse Grundsätze halten: - Blinken, bevor man die Spur wechselt und den Seitenblick nicht vergessen und in den Spiegel schauen ist auch nie verkehrt. - Abrupte und ständige Spurwechsel möglichst vermeiden. - Genug Abstand zum Vorausfahrenden. - Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen. Wenn einem die tief stehende Sonne in die Augen stahlt, muss man ja nicht das Tempo erhöhen, sondern eher vom Gas gehen. - Telefonieren (auch mit Freisprechanlage) und laute Musik lenken ab. - nicht hetzen und drängeln. - etc. usw.

  • Kein freudiger Bürger am 20.09.2019 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Der Winter kommt schon bald

    Freud euch, jetzt kommt wieder der Winter, fällt die erste Schneeflocke vom Himmel steht wieder alles. Und das auch im ÖV. Von mir aus kann es das ganze Jahr Sommer sein.