Bürglen

16. Januar 2011 12:30; Akt: 16.01.2011 12:31 Print

Müll-Terrorist steht bald auf der Strasse

Trotz Räumungsbefehl wohnt die Familie Ademaj immer noch in ihrer Wohnung. Nun will der Besitzer die Familie zum Auszug zwingen.

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Murtez und Zize Ademaj vor ihrem Müllberg im Garten im September 2010.

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Seit über einem Monat müssten Müll-Terrorist Murtez Ademaj und seine Familie ihre Wohnung an der Bahnhofstrasse in Bürglen geräumt haben. Der Entscheid des Bezirksgerichts Weinfelden war am 10. Dezember rechtskräftig geworden. Doch die sechsköpfige Familie, die im vergangenen Sommer mit einer Mülldeponie im eigenen Garten darauf aufmerksam machen wollte, wie schlecht die Gemeinde Bürglen sie behandelt, wohnt immer noch dort. Ursprünglich wollte die Familie damit ihre Einbürgerung erzwingen.

Die Aktion hatte aber einen ganz anderen Effekt: Die Familie verwirkte damit ihr Aufenthaltsrecht und ihre Tage in der Gemeinde Bürglen sind gezählt. Denn die sechs Ademajs zahlen laut Verwalter Bruno Lanter auch ihre Miete nicht mehr. «Seit November haben wir keine Zahlungen erhalten», sagt er gegenüber 20 Minuten Online. Darum will der Besitzer der Liegenschaft nicht mehr länger zusehen. «Jetzt klären wir ab, welche Massnahmen zur Räumung ergriffen werden müssen und was die Aktion etwa kostet», sagt Lanter. Gehen die Ademajs nicht, werden sie wohl mit Gewalt auf die Strasse gesetzt.

Keine neue Bleibe?

Was dann mit der sechsköpfigen Familie passiert, ist ungewiss. Möglicherweise ist sie ganz ohne Bleibe. «Die Familie ist für sich selbst verantwortlich und hätte sich um eine neue Wohnung kümmern müssen», sagt der Bürgler Gemeindepräsident Armin Eugster. Die Gemeinde sei nur bei Fürsorge- und Vormundschaftsfällen für ihre Bürger verantwortlich. Murtez Ademaj beziehe aber eine IV-Rente und müsse darum nicht unterstützt werden. «Ausserdem haben wir keine Wohnung», fügt der Gemeindepräsident noch an.

Eugster glaubt aber, dass es für die Kosovaren schwierig wird, wieder eine Unterkunft zu finden. «Insbesondere weil sie daran noch Bedingungen knüpfen», sagt er. Denn gegenüber der «Wiler Zeitung» erklärte Ademaj, er ziehe nur um, wenn die neue Gemeinde ihm nebst einer Wohnung auch die Einbürgerung zusichere. «Das sind Forderungen, die keine Gemeinde erfüllen kann, auch wenn sie dies tatsächlich wollte», sagt Eugster.

Möglicherweise bleibt der Familie nur noch übrig, zurück in ihr Heimatland Kosovo zu ziehen. «Dort kommen sie her, da sollte man sich um sie kümmern», findet Armin Eugster.

(ann)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Moto am 16.01.2011 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Terror von Sozialleistungsbezügern

    Schickt diese Leute einfach in ihre Heimat, dort wird ja sicher für sie gesorgt...

  • Bianca am 16.01.2011 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Man kann nicht einfach fordern...

    Dieser Herr Ademaj will es wohl hart auf hart kommen lassen und bemüht sich nicht um eine neue Wohnung. Die Miete nicht bezahlen, Mülldeponie im Garten und überrissene Forderungen (Versuch, Einbürgerung zu erzwingen), das geht einfach nicht! Und wenn die Wohnung dann mal geräumt wird, dann wird er sich sicher wieder darüber beklagen, wie "schlecht" man ihn behandelt. Er sollte endlich zur Vernunft kommen!

  • db am 16.01.2011 18:13 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Eine absolute Frechheit! Solche Ausländer sollte man wirklich sofort ausschaffen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Josef Ehrsam am 18.01.2011 00:39 Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange noch.....

    Nichts passt Ihnen in unserem Lande. Aber unser Geld nehmen Sie täglich. Das passt Ihnen schon. Wie lange, glauben unsere Politiker, werden die Schweizer da noch zuschauen und bezahlen, mit vielmals weniger Mittel? Wie lange müssen wir solche Sachen noch dulden? Wie lange müssen wir uns von solchen Individuen noch auslachen lassen? Es soll jetzt endlich auch noch der letzte SVP wählen.

  • i.l am 17.01.2011 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    schande

    was soll mann noch sagen?schande für die anständigen albaner,bin selber albaner.mein vorschlag an die gemeinde,6 tickets kaufen und,ausschaffen.

  • Laredo am 17.01.2011 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    Was sind die wahren Gründe?

    Ist es etwa eine Menschenrechtsverletzung, wenn das Gastland, welches man so schäbig behandelt, die Einbürgerung ablehnt? Ist es deshalb ein Grund, warum dieser Familie die Zwangsräumung noch nicht vollzogen wurde, weil die Gemeinde Angst hat, eine Anzeige wg. Menschenrechtsverletzung zu erhalten? Oder sitzen zuviele Linke in der Gemeinde, für die solche Familien Opfer der Schweizer sind, die beschützt wurden und daher mehr Geld bekommen, als eine CH Famile erchrampfen muss? Warum dauert das so lange und was ist der wahre Grund, warum nichts passiert?

  • Windelmann am 17.01.2011 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    Skifahren?

    An dem Fall geht nichts mit rechten Dingen zu! Nichtmal ein aktuelles Bild ist vorhanden... Denn jetzt könnte man auf dem Müllberg vielleicht Skifahren?

  • Susanne Baselland am 17.01.2011 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Einbürgerung erzwingen:

    Wieso ist der noch in der Schweiz? was glaubt denn dieser Ausländer? Hier habe er auch noch Wünsche offen, nachdem ihn andauernd der Staat finanzieren muss und er sich so idiotisch aufführt! Der schadet seinen normalen Landsleuten, welche sich bemühen hier nicht aufzufallen, sondern sich den hiesigen Gepflogenheiten anpassen!