Musikfest

29. März 2011 17:56; Akt: 29.03.2011 18:13 Print

Musikfest SG: Das OK sucht verzweifelt Helfer

von Pascal Brotzer - Das OK des grössten Blasmusikfests der Welt ist verzweifelt: Für den Anlass im Juni fehlen noch 1000 Helfer. Deshalb droht nun eine Kürzung des Angebots

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Personalchef Adi Stuber sucht dringend noch 1000 Helfer. (Bild: 20 Minuten/PAB)

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Das Eidgenössische Musikfest steht vor der Tür: Im Juni werden in St. Gallen über 22 000 Musiker und rund 200 000 Besucher erwartet. Doch bei den Veranstaltern ist die Vorfreude getrübt - es fehlen noch rund 1000 Helfer. «Diese brauchen wir dringend für die reibungslose Durchführung des Anlasses», sagt Adi Stuber, Personalchef des eidgenössischen Musikfests.

Doch langsam wird es knapp: «Wenn wir die Helfer nicht auftreiben können, müssten gewisse Dienstleistungen gekürzt werden», so Stuber. «Dies würde von den Food-Ständen bis hin zur Partymeile gehen, die dann eingeschränkt werden müsste», so der Personalchef. Er ist verzweifelt: «So ein Fest ist einmalig. Das schlimmste Szenario wäre, wenn es mangels Helfer in die Hose gehen würde.»

Die ersten 2000 Helfer kamen dank der Mithilfe der Musikvereine relativ rasch zusammen. Doch nun tut sich nichts mehr. «Obwohl wir bereits über 1400 Vereine dreimal angeschrieben haben und die Werbetrommel kräftig rühren meldet sich niemand mehr», so Stuber. Dabei greift er sogar ins Portemonnaie: «Für Vereine ab zehn Personen bekommt jeder Helfer pro Stunde fünf Franken.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Urs Kaiser am 02.04.2011 06:55 Report Diesen Beitrag melden

    Verpflegungsstände

    Guten Morgen. Warum spricht niemand die Guggenmusiken an? Wir leiden meistens unter akutem Geldmangel. Und ein Verpflegungsstand könnten die meisten führen!Währe doch eine super Chance sich an einem solchen Anlass von seiner besten Seite zu zeigen. Wendet Euch auch an eure Nachbar Kantone. Oder nehmt euch die Guggenplattform zu hilfe!!

  • Marianne Meier am 30.03.2011 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Geld darf nicht an erster Stelle sein!

    Warum um Himmelswillen muss man ständig nur ans Geld denken?? Es geht doch bei diesem Fest doch auch noch um was anderes.. Siehe auch das Schwingfest in Frauenfeld. .

  • Müller Karin am 30.03.2011 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Fronarbeit NEIN

    Sorry aber für 5 Franken in der Stunde macht bestimmt kein musikfremder Verein mit. Diese müsste schon im eigenen Verein Fronarbeit leisten. Man kann eben nicht nur Gewinn einstecken, man muss auch ausgeben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Urs Kaiser am 02.04.2011 06:55 Report Diesen Beitrag melden

    Verpflegungsstände

    Guten Morgen. Warum spricht niemand die Guggenmusiken an? Wir leiden meistens unter akutem Geldmangel. Und ein Verpflegungsstand könnten die meisten führen!Währe doch eine super Chance sich an einem solchen Anlass von seiner besten Seite zu zeigen. Wendet Euch auch an eure Nachbar Kantone. Oder nehmt euch die Guggenplattform zu hilfe!!

  • dani am 01.04.2011 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ostschweizer Veranstaltung gähnn

    Solche Veranstaltungen sind Chaotisch organisiert, habe mit solchen OK`s Mühe.

  • Peter Mattle am 01.04.2011 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Organisatorisches Chaos

    Kurz vor Zwölf werden verzweifelt Helfer gesucht, unsere Verein hatte bereits vor 3 Jahren die Hilfe angeboten. Vom OK kamen keine Antworten! Nach mehreren Telefonaten wurde uns im Juni 2010 vom Ok (auf Mails vom April 2010 wurde nicht geantwortet)mitgeteilt, dass kein Bedarf von Helfern unseres Vereins nötig sei, es sei alles bereits organiesiert. Vor kurzem wurden wir dann wieder kontaktiert, genaue Angaben konnten aber noch nicht gemacht werden, nicht mal das erforderliche Material war Bestellt. Bei mir stellt sich die Frage, ob das OK fähig ist einen solchen Anlass zu organisieren.

  • Marianne Meier am 30.03.2011 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Geld darf nicht an erster Stelle sein!

    Warum um Himmelswillen muss man ständig nur ans Geld denken?? Es geht doch bei diesem Fest doch auch noch um was anderes.. Siehe auch das Schwingfest in Frauenfeld. .

  • Müller Karin am 30.03.2011 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Fronarbeit NEIN

    Sorry aber für 5 Franken in der Stunde macht bestimmt kein musikfremder Verein mit. Diese müsste schon im eigenen Verein Fronarbeit leisten. Man kann eben nicht nur Gewinn einstecken, man muss auch ausgeben.

    • yam Kali am 30.03.2011 13:06 Report Diesen Beitrag melden

      Die Rechnung geht nicht auf

      Am St.Galler Openair kriegt man den Eintritt plus Essensgutscheine fürs Helfer sein. Dazu gibts noch ne Party im nachhinein...... ich glaube da reichen 5 Fr. pro Stunde nicht. Zudem ist Blasmusik nicht ganz so populär wie Rock.....

    • guissepe am 30.03.2011 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      Wir sind nicht in Deutschland

      Also für 25.- die Stunde würden Sie locker Ihre benötigten ARBEITER bekommen. Aber 5.- ??? ist doch ein WITZ, Dumpingpreise wie in Deutschland !!

    • Peter Müller am 31.03.2011 16:01 Report Diesen Beitrag melden

      Grosse Ankündigung, kleiner Auftritt!

      Schon seit Monaten wirken die grossspurigen Ankündigungen der Musikfestverantwortlichen mehr als nur peinlich. Dieser Anlass entspricht kaum mehr einem echten Bedürfnis! Absagen und vergessen!

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