St. Gallen

24. Februar 2011 23:00; Akt: 24.02.2011 23:12 Print

Muss das Openair zügeln?

Das Openair St. Gallen soll künftig seine Zelte und Bühnen nicht mehr im Sitter­tobel aufschlagen. Dies fordert der Stadtparlamentarier Thomas Schwager (Grüne).

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Das Sittertobel nach dem Openair: Berge von Abfall. (Foto: keystone)

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Er und 24 Mitunterzeichner fordern in einem Postulat, dass die Stadt «mögliche alternative Standorte für das Openair evaluieren» soll. Da das Festival im Sittertobel stattfindet, sei das Naturschutzgebiet heute für seltene Schmetterlinge und Amphibien total wertlos, so Schwager weiter.

Anders sieht das Christof Huber, Geschäftsführer des Openairs St. Gallen. «Schon zwei Wochen nach dem Festival ist das Sittertobel wieder eine blühende Kuhweide.» Zudem fänden jedes
Jahr drei Begehungen mit ­Verantwortlichen der Stadt statt. «Es gab dabei nie etwas zu beanstanden», so ­Huber. Deshalb blickt er optimistisch in die ­Zukunft: «Ich bin zuversichtlich, dass das Festival im Sittertobel bleiben wird.»

(pab/20 Minuten)