Weisstannental

27. Juli 2016 17:05; Akt: 27.07.2016 22:30 Print

Nach Hangrutsch laufen Keller voll

Starke Regengüsse haben am Mittwochnachmittag zu Hangrutschen im Weisstannental geführt. Bereits letztes Jahr war die Region stark betroffen.

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Genau am selben Ort wie letztes Jahr sind am Mittwochnachmittag in der Schwendi im Weisstannental im Kanton St. Gallen Hangrutsche niedergegangen. «Es ist zum Glück nicht so schlimm wie letztes Jahr», sagt Andreas Bleisch, der nicht direkt betroffen ist. Unter anderem sei eine Strasse sei mit Geröll überschwemmt worden. «Eine Fischzucht ist ebenfalls betroffen», so der 20-Jährige.

Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt die Vorfälle. Laut Polizeisprecher Hanspeter Krüsi sind vier Keller von Wohnhäusern vollgelaufen. Die Gemeinde habe Bagger zur Verfügung gestellt, um die Strasse wieder freizuräumen. Auch die Feuerwehr war mit zwanzig Mann vor Ort.

Im letzten Jahr wurden verschiedenen Betriebe im Dorf, Höfe und auch die jetzt wieder betroffene Fischzucht mit Restaurant verwüstet.

(jeh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sandervandorn44 am 27.07.2016 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wsrum wurde nichts zum schutz unternommen

    Die Lage ist dramatisch und katastrophal. sind selber betroffen wohnen im Weisstannental strasse ist gesperrt ab Schwendi Die Beiz hat es wieder schlimm getroffen es tut mir so leid wsrum hat die Gemeinde auch nichts unternommen das das nie wieder in dem Ausmaß passieren kann.

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  • Soulman am 27.07.2016 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verpasst etwas zu Verbessern....

    Nachdem im letzten August genau der selbe Bach grosse Verwüstungen in der Schwendi angerichtet hat, ist es der Gemeinde Mels leider nicht gelungen geeignete Massnahmen zu ergreifen um den Weiler und die Fischzucht zu schützen. Hoffentlich erwachen die Herren im Rathaus nun. Vielleicht sollte auch der Kanton und die Versicherungen einmal ein wenig intervenieren.....Den Betroffenen viel Kraft um die Schäden zu Beseitigen und wieder anzufangen...

  • toggenburger am 27.07.2016 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kanal

    bin seit 42 jahren im tal und beobachte und begehe diese talseite viel. wo aber wald gerodet wurde, ist mir nicht ersichtlich. auch mit den grünen hat das nicht viel zu tun. das sind die starken örtlichen regenfälle die ja jeden tag an einem andern ort zu beobachten sind. viel mehr denke ich, dass einmal ein kanal wie im goms gebaut werden soll. sicher ist er nicht schön, braucht platäz und geld wird sicher auch gesprochen werden. die sache wird wohl seit heute klar sein. schade, jedesmal bleiben schäden und das tal wird nicht schöner. so oder so, am freitag bin ich wieder im tal und tanke kraft und schöne eindrücke für die zeit nach den ferien. hoffentlich noch lange.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Freidenker am 28.07.2016 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anspruchshaltung

    Ich finde es schade, dass nunmehr als erstes wieder Schuldige gesucht werden! In der Schweiz gibt es Gefahrenkarten zu den Naturgefahren. Der Grundeigentümer weiß in was für einem Gefahrengebiet er Eigentum besitzt und mit was er zu rechnen hat. Dies hat auch einen Einfluss auf den Wert der Liegenschaft. Im Kanton St.Gallen sieht das Wasserbaugesetz zudem vor, dass Kosten für Sanierungen/Ausbau zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit im Rahmen eines Perimeters verteilt werden nach dem Sondervorteilsprinzip also auch Grundeigentümer in der Pflicht. Die Rechtsverfahren dauern Jahre.

    • Steidenker am 28.07.2016 13:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Freidenker

      so so, jetzt sind Grundeigentümer auch noch für das Wetter verantwortlich. Wo würde das hinführen, wenn Grundeigentümer Schutzmauern um ihre Grenzen errichten würden, unmöglich. In der Schwendi ist die zu kleine Brücke oberhalb der Fischzucht ( Gemeindestrasse nach Weisstannen) der Grund für diese " Muure". Das Bachbett des Mülbaches ist zu schmal. Was so ein Bergbach bei einem Gewitter so alles an Holz und Geröll mit sich herunterbringt, kann unmöglich den Grundeigentümer angehängt werden. Diese Sache ist übrigens in Planung laut Sarganserländer Tagesnachrichten.

    • Freidenker am 28.07.2016 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Steidenker

      Bitte konsultiere Art. 40 Abs. 3 des kantonalen Wasserbaugesetzes und Art. 41 dieses Gesetzes. Es ist auch nicht so, dass die Eigentümer alles selbst berappen müssen, da wenn das Schutz-Projekt als wirksam taxiert wird vom Bund, Kanton Beiträge zu erwarten sind.

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  • StGaller am 28.07.2016 06:49 Report Diesen Beitrag melden

    Massnahmen sind in Planung

    es ist nicht wahr, dass nichts unternommen wurde seit letztem Jahr. Planungen für einen Ausbau des Bachs wurden gemacht und werden zur Zeit diskutiert. Das braucht leider alles seine Zeit.

    • Weisstanner am 28.07.2016 13:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @StGaller

      Ja, die Melser brauchen Zeit, viel Zeit... und das beauftragte Ingenieurbüro noch mehr. In der Zeit geht dann alles 'den Bach runter' ... oder daneben!

    • Heidi Märki-Britt Sargans am 31.07.2016 21:26 Report Diesen Beitrag melden

      Ahornbäume

      Vor Jahren wäre es schon an der Zeit gewesen etwas zu machen nein man rodet noch die Ahornbäume weg. Von 1940 habe ich ein Foto vom Unwetter dazumal in den 90er Jahren gab es auch ein Unwetter und der Mülibach ging über dies sahen wir uns an und begegneten dazumal einem von den Gemeinderäte von Mels die Antwort es habe viel material noch oben es sei aber ein Kostenpunkt ob es jetzt Kostengünstiger kommt sei dahin gestellt. eine Frage hätte ich noch warum hat man die Landschaftszone in Bauzone umgesetzt jetzt kann man jammern. Bin aufgewachsen in der nähe vom Mülibach

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  • Rino Jäger am 28.07.2016 00:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Betroffenheit

    Es tut mir so furchtbar leid für die Betroffenen, speziell die Fischzucht hat sich gerade erholt und nun solch eine Katastrophe.!! :(

  • Baggernamfalschenort am 27.07.2016 22:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tja

    an der Seez unten wurde vor 14 Tagen während der schönsten Ferienzeit das Flussbett ausgebaggert, die würden besser in der Schwendi das Bachbett verbreitern, aber eben, Frauen haben ja keine Ahnung.

    • koni am 27.07.2016 22:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Baggernamfalschenort

      es ist nicht die seez. es ist der mülibach in der schwendi. das ist ein seitenzufluss der seez.

    • Baggeramfalschenort am 27.07.2016 22:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @koni

      eben, Mann, jetzt wundert mich aber gar nichts mehr, läuft bei eich das Wasser rückwärts den Berg hinauf. Man muss doch den Mülbach verbreitern, aber das kostet natürlich Wiesland, unten im Tal wo die Seez renaturiert wurde bringt es halt Kies.

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  • toggenburger am 27.07.2016 22:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kanal

    bin seit 42 jahren im tal und beobachte und begehe diese talseite viel. wo aber wald gerodet wurde, ist mir nicht ersichtlich. auch mit den grünen hat das nicht viel zu tun. das sind die starken örtlichen regenfälle die ja jeden tag an einem andern ort zu beobachten sind. viel mehr denke ich, dass einmal ein kanal wie im goms gebaut werden soll. sicher ist er nicht schön, braucht platäz und geld wird sicher auch gesprochen werden. die sache wird wohl seit heute klar sein. schade, jedesmal bleiben schäden und das tal wird nicht schöner. so oder so, am freitag bin ich wieder im tal und tanke kraft und schöne eindrücke für die zeit nach den ferien. hoffentlich noch lange.