Openair St. Gallen

01. Juli 2018 19:04; Akt: 01.07.2018 19:05 Print

«Fremde lagen in meinem Zelt und trieben es wild»

Das diesjährige Openair St. Gallen neigt sich bereits wieder dem Ende zu. Besucher und Veranstalter sind begeistert. Auch die Polizei blickt zufrieden auf das Fest zurück.

Die Openair-Gäste ziehen am Sonntagnachmittag ihre Bilanz. (Video: viv/juu)
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Die ersten Zelte werden abgebaut, The Killers begeistern nochmals die Massen und dann neigt sich der Tag schon dem Ende zu: Am Sonntagabend ist das 42. Openair St. Gallen vorbei. «Um 19.30 verklingt der letzte Ton auf der Bühne und um 22 Uhr müssen alle Gäste das Areal verlassen haben», sagt Sabine Bianchi, Sprecherin des Openair St. Gallen.

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Rund 27'000 Personen besuchten den Grossanlass im Sittertobel. Die meisten sind begeistert vom Openair. So auch Lucas: «Mein Highlight war es, morgens im Stars and Stripes zuzusehen, wie die Sonne aufgeht und dabei Erdbeermargaritas zu trinken.» Doch wer trinkt, dem passiert auch der eine oder andere ärgerliche Zwischenfall: «Mein Kollege war zum Spass mit einem anderen am Schwingen und brach sich dabei das Wadenbein», so der 24-Jährige.

«Fremde waren in meinem Zelt und hatten Sex»

«Sex wäre hier nicht das sauberste Erlebnis»

Nicht ganz so schmerzhaft war es für Besucher Marius. Doch auch er nimmt eine Narbe als Andenken mit nach Hause: «Meine Kollegin drückte einfach ihre Zigarette auf meinem Fuss aus.» Zuvor seien ihm schon seine Haare am Arm angezündet worden. Der 20-Jährige nimmt es locker: «Meine Kumpels dachten wohl, ich hätte da zu viele Haare.»

Eine bizarre Erfahrung machte auch ein anderer Festival-Gast: «Als ich in der Nacht zurück zu meinem Zelt kam, lagen zwei Fremde darin und trieben es wild.» Doch nicht jeder hat gerne Sex am Openair. «Es wäre wahrscheinlich nicht das sauberste Erlebnis», glaubt Lucas (24) aus St. Gallen.

3000 Tickets blieben übrig

Das Event war für die Veranstalter ein voller Erfolg. Und das, obwohl es nicht ganz ausverkauft war. 3000 Tickets hätten noch verkauft werden können. Mediensprecherin Sabine Bianchi sieht darin aber auch einen Vorteil: «So gab es mehr Platz für jene, die gekommen sind.»

Zu den Highlights der Veranstalter gehören Depeche Mode und Nine Inch Nails, das sommerliche Festivalwetter und ein herzlich-heiteres Publikum, wie diese in einer Mitteilung schreiben.

Polizei ist zufrieden

Eine positive Bilanz zieht auch die Stadtpolizei St. Gallen: «Es wurden einige Personen gebüsst, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen haben», sagt Sprecher Alexander Hanselmann. Weiter habe es ein paar Verkehrsdelikte rund um das Gelände gegeben. «Alles in allem ist das Openair aber sehr friedlich verlaufen», so Hanselmann.

(viv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Woodi am 01.07.2018 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hopp de Bäse

    Zu Woodstocks Zeiten, hätte man gleich einen Flotten Dreier daraus gemacht. :):):)

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  • Jäger am 01.07.2018 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Tier Welt

    Zoo ist eröffnet, wer mehr über die Welt der Tiere wissen will muss nur zu diesem Openair gehen

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  • Roland S. am 01.07.2018 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Billiger Journalsmus und Narzistische Junge

    Völlige Verblödung dieses Open Air . Kann das nicht im stillen geschehen? Muss solches Hirnlose Treiben dermaßen hochstilisiert werden? Gab es schon immer nur die billigen Boulevardblätter gab es gottseidank noch nicht. Und die jungen hatten auch viel mehr Stil.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mike swan am 02.07.2018 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    musikfestival?

    es gab auch Musik? Das hat mir keine gesagt. War aber dennoch supergeil.

  • romzed am 02.07.2018 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Ich habe nur die Überschriften des hiesigen St-Gallen Open-Airs auf dieser Plattform gelesen und es gibt einem das Gefühl eine grosse Gang-Bang dort stattgefunden zu haben. Eigentlich schade für die wohl guten Konzerte und im Grossen und Ganzen fröhlichen Beisammensein. Ich bitte um einen etwas würdigeren Journalismus. Danke

  • Brumm am 02.07.2018 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    7 Jahre später

    "Mami/Papi, wo habt ihr mich gemacht?" "Kind, in einem fremden, dreckigen Zelt, besoffen waren wir und gekannt haben wir uns auch nicht."

    • swisscook am 02.07.2018 09:16 Report Diesen Beitrag melden

      yes they can

      ...und wenns zwei Kerle waren?

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  • Myriam K. am 02.07.2018 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    Unschuld vom Lande

    Hunde, die unerwünscht kopulieren, trennt man bei uns auf dem Land mit einem Kübel möglichst kaltem Wasser und jagt sie auseinander. Vielleicht hätte das auch hier geholfen ?

    • onlineleser am 02.07.2018 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Die Verdummung der Spezies

      Genau! Open airs haben schon lange nicht mehr die Bedeutung welche sie mal waren. Musik steht nicht mehr im Vordergrund, sondern fremdes kopulieren und sauffen bis dass der Verstand gänzlich versagt. Sofern er je da war!

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  • Ziggy am 02.07.2018 07:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausverkauft

    Tagestickets, das wär was. Überprüfung beim bezahlen von Bier, essen usw. mit dem Chip im Bändel. Dann wäre wohl Samstag und Sonntag ausverkauft, evtl auch Freitag.