Mettlen TG

05. Januar 2016 14:02; Akt: 05.01.2016 17:53 Print

Panne vorgetäuscht und Lenkerin überfallen

Zwischen Mettlen TG und Märwil ist am Montag eine junge Frau in eine Falle gelockt worden: Ihr wurden auf brutale Weise mehrere tausend Franken geraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Auf der Märwilerstrasse auf einem Kiesparkplatz kam es zum perfiden Raub. (Bild: Google Street View)

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Die 29-jährige Frau war am Montag vor 17 Uhr mit ihrem Auto von Mettlen auf der Märwilerstrasse in Richtung Märwil unterwegs. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab sie an, dass auf einem Kiesparkplatz ein Fahrzeug abgestellt gewesen sei und ein Mann mit beiden Armen winkend auf sich aufmerksam gemacht habe. In der Annahme, dass der Mann eine Autopanne habe, hielt sie an und stieg aus.

Danach wurde die Frau laut Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, mit Schlägen traktiert und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. «Mit mehreren tausend Franken konnte der Unbekannte in einem dunklen Kleinwagen Richtung Märwil fliehen», so Graf. Gelenkt wurde das Fahrzeug von einer weiteren Person.

Graf rät zur Vorsicht: «Wenn einem eine Pannen-Situation merkwürdig vorkommt, kann man etwa weiterfahren und dann die Polizei verständigen. Diese schickt dann jemanden vorbei.»

Polizei sucht Zeugen

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos. Der Täter wird als zirka 175 bis 180 Zentimeter gross beschrieben. Er war von fester Statur und sprach gebrochen Deutsch.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 071 221 45 00 zu melden.

Nicht der erste Fall

Im Kanton St. Gallen kam es erst kürzlich zu einem ähnlichen Fall. Auch hier hatten Unbekannte einen Autofahrer in die Falle gelockt. In diesem Fall gaben sich die Unbekannten auf der Autobahn A13 bei Bad Ragaz SG als Polizisten aus und zwangen so einen 79-jährigen Autofahrer dazu, auf dem Pannenstreifen anzuhalten. «Die beiden unbekannten Männer identifizierten sich mit gefälschten Polizeiausweisen», so Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Bei der anschliessenden Kontrolle versuchten sie, eine Handtasche zu stehlen. Der 79-Jährige fiel allerdings nicht darauf herein, hupte und schlug so die Täter in die Flucht.

(taw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Versich am 05.01.2016 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlau

    Und die gute Frau hatte einfach mal so aus jucks mehrere Tausend Franken Bargeld bei sich. Na ist klar:)

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  • M. Ärchen am 05.01.2016 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Märchenstunde?

    Klar. Man fährt mit ein paar Tausend Franken einfach so rum und hält dann auch noch an. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist das eine grosse Märchenstunde....

  • R.G. am 05.01.2016 14:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird immer mehr...

    Respektlos und hinterlistig.... So lernt man es in anderen regionen in dieser welt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nora am 01.02.2016 02:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht eine abzocke

    Also sorry, die Dame Fahrt zur Polizei???? Wieso hat sie die Tätern nicht verfolgt mit dem Auto? Danach die Kennzeichen fotografieren oder sich merken... Oder die verfolgen und die Polizei anrufen, die sehen auch vom Natel aus wo man sich in etwa befindet. Vielleicht (eine bezahlt die Versicherung jetzt) hat sich gedacht wenn ich schon Jahre lang eine Versicherung bezahle bekomme ich Geld. Abzocke

  • oja am 31.01.2016 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    also

    ich weiss nicht wo das problem ist! ich frau helfe immer wo ich kann, für mich das normalste! und wenn du geld holen gehst zum einzahlen oder sonst was ...meingott wer denkt gerade an so was! klar, immer situation abschätzen aber wem siehst du an wer ein krimineller ist!

    • Esther Banischewski am 31.01.2016 19:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @oja

      Warum fährt man in der heutigen Zeit, mit so viel Geld alleine durch Welt ?

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  • Stefano40 am 15.01.2016 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Empfehlenswert

    Die Zeit der guttun ist vorbei. Man wird von überall nur ausgenommen. Denkt an euch. Heutzutage kann man sich selbst helfen indem man sich selber schützt. Und mit so fiel Geld dabei, schon gar nicht.

  • Politologe am 08.01.2016 19:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..weniger tun ist mehr..

    niiiiieemals anhalten. Weiterfahren und Autonmmer merken. Polizei anrufen, fertig.

  • Bingobongo am 07.01.2016 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bingo

    Wir Leben in einm Land wo jede Person +5 und weiter ein Handy hat. Wiso anhalten? Ich würde Betten das nimand anhaltet weil mann grade dann ausgeraubt werden kann und dann hat mann nicht mal mer ein Handy. Übrigens auch beim Handy hat mann Notruf. Das ganze ist gespielt. Bingo bei so viel Geld.