Tödlicher Rückstoss

23. Dezember 2011 10:30; Akt: 23.12.2011 11:29 Print

Panzerrakete tötet Bündner Lawinensprenger

Tödlicher Unfall oberhalb von Klosters: Ein Lawinensprenger ist im Gebiet Madrisa so unglücklich von einer Vollpanzerrakete getroffen worden, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

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Der Arbeiter stand noch genau hinter dem Rakrohr, als sich plötzlich ein Schuss löste. (Bild: Keystone)

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Ein 54-jähriger Bündner ist am Donnerstag bei Lawinensprengungen im Gebiet Madrisa oberhalb von Klosters tödlich verunglückt. Ein Rückstoss eines unbeabsichtigten Raketenschusses traf ihn derart unglücklich, dass er noch auf der Unfallstelle verschied.

Der Mann war mit einem Arbeitskollegen dabei, Lawinen mit Sprengungen künstlich auszulösen. Er lud ein Rakrohr auf einem Stativ mit einer Vollpanzerrakete 89 des Kalibers 8,3 Zentimeter, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Als alles für den Schuss bereit war, entsicherte er das Rohr an beiden Sicherungen.

Der Arbeiter stand noch genau hinter dem Rakrohr, als sich plötzlich ein Schuss löste. Der 54-Jährige wurde vom äusserst wuchtigen Rückstoss sowie von Splitterteilen der Rakete getroffen und tödlich verletzt. Wie es zur unbeabsichtigten Schussabgabe kommen konnte, wird untersucht.

(sda)