Waffeninitiative

03. Februar 2011 22:25; Akt: 03.02.2011 21:28 Print

Polizei ermittelt gegen Gsoa

Vier Aktivisten der Gruppe Schweiz ohne Armee (Gsoa) versteckten am Dienstag in der Ikea St. Gallen bei einer Guerilla-Aktion Spielzeug-Sturmgewehre.

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Die Guerilla-Aktion der Gsoa.

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Die Kantonspolizei St. Gallen hat nun Ermittlungen gegen die Gruppe aufgenommen, da sie von einem Offizialdelikt ausgeht. «Nach dem Waffengesetz sind auch Imitationen verboten, die zum Verwechseln echt aussehen», so Kapo-Sprecher Hans­peter Krüsi. Mitinitiantin Monika Simmler widerspricht: «Wir haben nichts zu befürchten, denn jeder sah, dass es sich um Spielzeug handelte.» Die Aktivisten, die auf die Waffenschutz-Initiative aufmerksam machen wollten, hatten die Waffen schwarz bemalt.

(SSt)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Freier Schweizer am 04.02.2011 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Dumme GSOA

    Hoffentlich werden diese Verbrecher auch richtig bestraft! Eine Busse in hoher Vierstelliger Höhe wäre das Mindeste. Mit solchen "Aktionen" verhinder diese "Aktivisten" kein einziges Verbrechen, denn Verbrecher lassen sich von keinem Gesetz entwaffnen. Wir wehrhaften Schweizer lassen uns ebenfalls nicht von linken GSOA-aktivisten entwaffnen. Freie Schweizer stimmen deshalb überzeugt Nein.

  • Pesche am 04.02.2011 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ins Bein geschossen

    Da haben sich die Initianten aber ganz schön selbst ins Bein geschossen. An diesem Beispiel sieht man wunderbar, was diese vom aktuellen Gesetz wissen: Rein gar nichts.

  • Corina Rohrbach am 05.02.2011 00:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kindergarten

    Der Kindergarten geht weiter...lächerliche Aktionen, unsinnige Demonstrationen - hatten die Befürworter je auch Argumente?

Die neusten Leser-Kommentare

  • M.R. am 10.02.2011 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    Gsoa = Lächerlich

    Sorry, ich akzeptiere eigentlich andere Parteien und Gruppen. Aber diese Gsoa kann man wirklich nicht ernst nehmen o.O So eine peinliche und unrealistische Gruppe... Sorry, aber die sind wirklich LÄCHERLICH!

  • Colin07 am 08.02.2011 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaubwürdig und nicht kompetent

    Offensichtlich kennt diese Frau Simmler das Waffengesetz nicht. Scheinbar sind ihre fachlichen Kompetenzen hinsichtlich der Initiative im Vergleich zum aktuellen Waffengesetz beschränkt. Sauber hat sich die GSoA wieder mal ins rechte Lichte gesetzt. Diese Erkenntnis deckt sich mit der Abstimmungsempfehlung der Initiativgegner. ... Und ich hoffe die Behörden ziehen diese Figuren und die Organisation zur Rechenschaft, so dass ihnen solche Flausen vergehen.

  • maria am 07.02.2011 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    traurig, diese gsoa...

    da fehlen einem die worte... diese organisation...

  • advocatus diaboli am 07.02.2011 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    Man muss nicht alles wissen...

    aber man kann es nachlesen. Und genau dies dürfte man von der Jus-Studentin Monika Simmler eigentlich erwarten. Eine Semesterarbeit über das geltende Waffengesetz wäre sicher eine angemessene Zusatzstrafe. Übrigens stellt dieses Gesetz auch das grundlose Mitführen von "gefährlichen Gegenständen" wie Baseballschläger, Äxte, Messer, Schraubenzieher etc. unter Strafe!

    • Mike am 07.02.2011 11:44 Report Diesen Beitrag melden

      Vergessen

      Du hast die Fahrradketten und Hämmer vergessen. Generell gelten alle Werkzeuge, Haus- und Sportgeräte als gefährliche Gegenstände und das Tragen und Mitführen ist in der Öffentlickeit verboten. Versuch mal einem Polizisten klar zumachen,dass du die Werkzeugkiste im Auto benötigst. Man kann Heute ja froh sein, dass nicht jeder bereits wegen des Bordwerkzeugs im Auto (Schraubenzieher, Wagenheber, Sechskant-Schlüssel, etc.) verklagt wird.

    einklappen einklappen
  • Marco Geiger am 06.02.2011 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schützen...

    Ich will nur einen von den "verantwortungslosen" privaten Waffenbesitzern sehen, der seine Waffe so hält wie dieser Möchtergern-Volksbeschützer! Er würde sofort aus dem Schiesstand geworfen... Aber es ist natürlich einfacher, über 1 Million verantwortungsbewusste Schweizer kriminalisieren zu wollen anstatt zuerst mal das bestehende Gesetz zu lesen... Vielen Dank für diese entlarvende Aktion liebe Gsoa!