Thal SG

20. Februar 2019 12:04; Akt: 04.03.2019 10:44 Print

Polizei sieht Verdächtigen und donnert in Smart

Am Dienstagabend kam es in Thal zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Kapo St. Gallen und einem PW. Dabei wurden drei Menschen verletzt.

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Das Auto der 52-Jährigen wurde beim Unfall stark beschädigt. (Bild: Stapo SG)

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Nach einem Einbruchversuch in ein Blumengeschäft an der Rorschacherstrasse in Rheineck wurde am Dienstagabend eine Fahndung nach einem zu Fuss flüchtenden Mann ausgelöst. Eine Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen fuhr kurz nach 22.20 Uhr von Staad her in Richtung Thal und sichtete am Rand des Industriequartiers Hegi eine verdächtige Person. Auf Anfrage bei der Kapo heisst es, man habe den mutmasslichen Einbrecher auf Grund des Signalements wiedererkannt.

Beim Wenden des Patrouillenfahrzeuges bei der Verzweigung Burietstrasse/Industrie Hegi kollidierte dieses mit dem ebenfalls in Richtung Thal fahrenden Auto einer 52-jährigen Frau. Diese wurde dabei leicht verletzt, konnte das Spital aber bereits wieder verlassen, wie die Kapo am Mittwoch mitteilte. Der Polizist und seine Beifahrerin wurden ebenfalls leicht verletzt und mussten ambulant im Spital behandelt werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Immer noch flüchtig

Die Unfallaufnahme wurde durch die Stadtpolizei St. Gallen vorgenommen. «In so einem Fall ist das Usus. Nicht dass uns vorgeworfen werden kann, wir würden zugunsten unserer Kollegen entscheiden», so Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Der Einbrecher ist nach wie vor flüchtig. Da er beim Einbruch gestört wurde, machte er keine Beute. Es entstand aber Sachschaden.

Unfälle passieren

Unfälle, bei denen Polizeiautos involviert sind, kommen ab und an vor. Schneider: «Unfälle passieren. Gemessen an der Anzahl Fahrzeuge, die wir im Einsatz haben und den Kilometern, die wir zurücklegen, ist die Zahl der Unfälle aber gering.»

Ein besonderer Fall ereignete sich 2014 in St. Gallen: Ein 63-jähriger Polizeichef, der nur wenige Tage vor der Pension stand, baute einen Auffahrunfall. Aufgrund der Schwere des Malheurs wurde dem Beamten der Fahrausweis für einen Monat entzogen: Er ging zu Fuss in Rente.

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