Bilanz

18. März 2014 09:57; Akt: 18.03.2014 10:20 Print

Polizei vermeldet 1000 Einbrüche in vier Monaten

Intensive Fahndungen haben der Polizei in den letzten vier Monaten Erfolg beschert: Mehrere Einbrecher wurden dingfest gemacht. Bei einem Drittel handelt es sich um Rumänen.

storybild

Einbruch bei einer Filiale der Landi. (Bild: Kapo SG)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Zwischen Ende Oktober 2013 und Ende Februar 2014 hat die Kantonspolizei St. Gallen rund 1000 Einbrüche registriert. «Bei 300 der Fälle konnten wir einen Bezug zu einer tatverdächtigen Person herstellen», sagt Mediensprecher Hanspeter Krüsi.

Im selben Zeitraum hat die Polizei rund 50 Einbrecher verhaftet. «Diese Personen stammen aus 19 verschiedenen Staaten», erläutert Krüsi. Auffallend: Ein Drittel der Festgenommenen sind rumänische Kriminaltouristen. «Nun wird sich zeigen, für wie viele Tatbestände die Festgenommenen verantwortlich sind.» Dabei helfen der Polizei die gesammelten Spuren, gemäss Krüsi kommt auf jeden der 1000 Einbrüche eine Spur. «Da ist von Zigarettenstummeln über DNA und Werkzeugspuren bis zu Fussabdrücken alles dabei.»

Für die Ermittlungen hat die Polizei auf dem Kommandoposten eigens ein Lagezentrum eingerichtet. «Dort ist unser Informationszentrum», so der Polizeisprecher. «Hinweise aus der Bevölkerung werden zentral gesammelt, verarbeitet und an die Beamten an der Front weitergegeben.» So konnte die Polizei flexibel auf Einbruchswellen reagieren. «Wir haben mehrere Schwerpunkte ausgemacht und mögliche Routen erkannt», sagt Krüsi, «Dort haben wir unter anderem zusätzliche Patrouillen eingesetzt.» Oft habe man die Einbrecher so vertreiben können.

271 Einbrüche in der Stadt St. Gallen

Die gesamte Beute der Einbrecher über vier Monate beträgt rund 4,5 Millionen Franken. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 1,5 Millionen Franken. Am meisten eingebrochen wurde in der Stadt St. Gallen: 271 Mal. Danach folgt die Region Fürstenland-Neckertal mit 249 Einbrüchen. 189 waren es im Linthgebiet sowie 185 im Rheintal.

(tso)