SC Brühl

07. Juni 2011 23:44; Akt: 07.06.2011 19:49 Print

Reicht Budget für die Challenge League?

von Simon Städeli - Der SC Brühl steht vor dem Sprung in die Challenge League. Experten geben dem Team dort aber kaum Chancen.

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Kein Risiko im Falle eines Aufstiegs: Brühl-Präsi René Hungerbühler. Foto: shu

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«Wer in der Challenge League mithalten will, muss Profistrukturen aufbauen», sagt Andreas Wyder, Präsident des FC Wohlen. Und das koste. Die Aargauer schlossen die letzte Saison auf Platz zehn ab – mit einem Budget von 1,8 Millionen Franken. Der zehnte Platz würde in der nächsten Saison gerade noch zum Ligaerhalt reichen, denn die Challenge League wird von 16 auf zehn Teams gekürzt. Der SC Brühl plant aber bei einem allfälligen Aufstieg mit einem Budget von nur knapp 1 Million Franken. «Das Budget liegt an der untersten Grenze», sagt Andreas Baumann, Präsident der Lizenzkommission des Schweizer Fussballverbands. Die Ligareduktion werde zu einem Hochrüsten der Teams führen. Die Gefahr dabei: «Zu viel Ehrgeiz kann dazu führen, dass das Budget über den Haufen geworfen wird», so Baumann.

Der mögliche Aufstieg am Samstag gegen den FC Malley birgt also Risiken für den SC Brühl. Vereinspräsident René Hungerbühler relativiert aber: «Wir haben sehr realistisch budgetiert und würden in der ersten Saison noch kein Risiko eingehen.» Der SC Brühl bleibe weiterhin ein Amateurklub ohne Profispieler. «Der Ligaerhalt ist mit vier bis fünf Verstärkungen aber durchaus realistisch», so Hungerbühler.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mäsi us SanGalle am 08.06.2011 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Investitionen!

    Dann sollen halt einige in den SC Brühl investieren anstatt in andere Clubs. Und überhaupt gibt es Clubs mit massiv höherem Budget und denen reicht es auch nicht weiter als bis in die Challenge League. Ich denke bei Brühl wird die Post voll abgehen!

  • Fabian am 08.06.2011 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Finanzielle nicht tragbar

    Mit einem Budget von 1 Mio wird der SC Brühl nicht bestehen können. Bin sicher, dass die Spielersaläre, die Reisekosten und evt. Transfair das Budget übersteigen werden. Sollte der SC Brühl in den hinteren Regionen platziert sein, werden auch die Zuschauerzahlen ausbleiben. Also es besteht ein sehr grosses finanzielles Risiko.

    einklappen einklappen
  • Jürg Kummer am 08.06.2011 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    nicht das fell verkaufen bevor.....

    jetzt erst mal aufsteigen....ich würde mich aber auch auf zusätzliche derbys für uns wiler freuen ! und unser kassier erst recht.deshalb werden in wil ganz kräftig däumchen gedrückt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mäsi us SanGalle am 08.06.2011 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Investitionen!

    Dann sollen halt einige in den SC Brühl investieren anstatt in andere Clubs. Und überhaupt gibt es Clubs mit massiv höherem Budget und denen reicht es auch nicht weiter als bis in die Challenge League. Ich denke bei Brühl wird die Post voll abgehen!

  • Fabian am 08.06.2011 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Finanzielle nicht tragbar

    Mit einem Budget von 1 Mio wird der SC Brühl nicht bestehen können. Bin sicher, dass die Spielersaläre, die Reisekosten und evt. Transfair das Budget übersteigen werden. Sollte der SC Brühl in den hinteren Regionen platziert sein, werden auch die Zuschauerzahlen ausbleiben. Also es besteht ein sehr grosses finanzielles Risiko.

    • seppli am 08.06.2011 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      na und?

      ist sicher der einfachere Weg sich in der neuen "1. liga promotion" zu etablieren als erst nächstes Jahr aufzusteigen. Zudem steigen nächstes Jahr die letzten Acht genau in diese Liga ab. Denke die Verantworlichen Brühler streben nicht einen "ewigen NLB-Verein" an, sondern haben langfristig die Promotion-Liga im Visier. In dem Sinne wäre ein direkter Abstieg gar nicht schlimm...

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  • Jürg Kummer am 08.06.2011 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    nicht das fell verkaufen bevor.....

    jetzt erst mal aufsteigen....ich würde mich aber auch auf zusätzliche derbys für uns wiler freuen ! und unser kassier erst recht.deshalb werden in wil ganz kräftig däumchen gedrückt.