Abgerechnet

01. Juli 2014 17:17; Akt: 01.07.2014 17:37 Print

Rund 3000 Zelte blieben im Sittertobel liegen

Das Openair hat abgerechnet: 75 Prozent der Zelte wurden mitgenommen, 93 Prozent der Trinkbecher gingen an die Sammelstelle zurück. Dennoch blieb einiges liegen.

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Trotz Depot von 20 Franken liess jeder vierte Openair-Besucher sein Zelt zurück. (Bild: dst)

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Erstmals verlangte das Open Air St. Gallen in diesem Jahr ein Depot für Zelte auf dem Gelände. 11‘300 Mal wurden die 20 Franken bezahlt. 75 Prozent der Zelte wurde wieder mitgenommen und das Depot rückvergütetet, teilten die Veranstalter mit. «Die Quote ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr», heisst es in einer Mitteilung. Die Veranstalter gehen davon aus, dass bei schönem, trockenem Wetter noch mehr Leute ihr Zelt zusammengepackt und mitgenommen hätten.

Rund 3‘000 Zelte blieben im Sittertobel liegen und mussten von der Putzequipe beseitigt werden. «Das achtlose Liegenlassen von Abfall ist ein gesellschaftliches Phänomen, von dem auch das Openair betroffen ist», heisst es im Communiqué.

Schritt in die richtige Richtung

Die Veranstalter sehen das Zeltdepot als einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn Verbesserungen möglich seien, halte das Openair an der Strategie fest, an die Eigenverantwortung der Besucher zu appellieren.

Noch erfolgreicher war man bei den Trinkbechern, die ebenfalls mit einem Depot belegt sind. Laut Veranstaltern liegt dort die Rückgabequote bei 93 Prozent.

(dst)