Verletzte in Steckborn

06. August 2018 18:16; Akt: 06.08.2018 19:04 Print

Rutsche führte bereits zu Kieferbruch und Verfahren

Nach mehreren Unfällen bei der grössten Wasserrutsche vergangene Woche in Steckborn TG wurde der Betrieb eingestellt. Schon in der Vergangenheit war es zu Unfällen gekommen.

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«Es hat viel Spass gemacht. Leider hat es mich einmal recht unschön hingehauen. Ich habe vor Schmerzen die halbe Nacht nicht geschlafen und mir Verletzungen an den Rippen zugezogen», schreibt ein Betroffener auf Facebook, nachdem er am vergangenen Freitag auf der Summerslide-Rutsche verletzt worden war. Er war nicht der Einzige: 17 Personen mussten vor Ort von der Sanität mit Pflaster und Salbe behandelt werden, nachdem sie über die Rampe gerutscht waren. Vier Personen mussten gar ins Spital gebracht werden. Nach der Unfallserie blieb die Wasserrutsche geschlossen.

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Mittlerweile konnten drei der vier Personen das Spital wieder verlassen. «Eine Person ist aktuell noch im Spital auf dem Weg der Genesung», sagt Barbara Kallenberg, Sprecherin des Summerslide.

Wiederholte Unfälle

Die Ursache für die hohe Zahl Verletzungen ist nach wie vor nicht genau bekannt. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass an einem Summerslide-Event Personen auf der Wasserrutsche verletzt wurden. Bereits im vergangenen Jahr, als der Event in Genf stattfand, waren Dutzende Personen verletzt.

Für einen Rutscher endete der Spass besonders dramatisch: Der 24-Jährige brach den Kiefer und schlug sich zwei Zähne aus. Deshalb reichte er Klage gegen die Verantwortlichen des Events ein. «Das Verfahren ist noch am Laufen», so Kallenberg.

Nötige Bewilligungen erhalten

Für die Veranstalter sei klar: «Jede Verletzung ist eine zu viel.» Deshalb setze man auf ein detailliertes Sicherheitskonzept. Nach den Unfällen von 2017 habe man dieses Jahr die Sicherheitsvorkehrungen und die Verhaltensregeln des Anlasses nochmals überprüfen lassen und wiederum die Bewilligungen erhalten. Zudem werde jeder Nutzer aktiv über das richtige Verhalten auf der Rutsche sowie im Wasser informiert.

«Die diesjährige Wasserrutsche haben wir von einem der weltweit führenden Wasserrutschbahnbauern entwickelt lassen und der TÜV hat die Rutsche abgenommen», sagt die Sprecherin weiter. Doch es sei wie bei jedem Sport: «Leider kann es zu Verletzungen kommen.»

(lad)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kevin am 06.08.2018 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo leben wir eigentlich?

    Wenn ich mir selber mit dem Hammer gegen den Kopf schlage kann ich auch nicht den Hersteller verklagen.Jeder selber Schuld und jetzt rum mimimien ist vollkommen unangebracht.Mann muss ja nicht Rutschen.

  • Bins am 06.08.2018 18:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich

    Wen mann nicht weiss wie rutschen lieber zuschauen!

  • tjaja am 06.08.2018 18:24 Report Diesen Beitrag melden

    Rutschen sind echt spassig.

    Wow ich habe als einziger abgestimmt und meine Meinung ist gleich bei 100%...hehe wenns nur im echten Leben mal so wäre..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Master Chief am 07.08.2018 08:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    rutschen wie ein nasser sack

    selber schuld wer sich selbst verletzt.. genau wie wenn man aus einem funktionierenden flugzeug springt und sich der fallschirm nicht öffnet

  • marius b am 06.08.2018 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dooof

    der Mensch ist dooof. für was brauchen wir das, man kann sich auch anders Vergnügen.

  • gloria derungs am 06.08.2018 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    es rutscht sich leicht, bis zum aufschlag

    es gibt auchbewegungslegastheniker, die rutschen und wie win sack zement auf s wasser klatschen und dann erstaunt sind, wie weh wasser machen kann. das sind auch die, welche locker cliff diving machen würden und vor dem sprung unterschreiben, die risiken zu kennen. aber, auch der betreiber muss man in die pflicht nehmen, ohne vorkenntnisse sollte keiner rutschen dürfen, es bräuchte dringend 2 verkürzte rutschen, um ein gefühl zu bekommen, was ab geht. übung macht den meister.

  • Corinna am 06.08.2018 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schade

    Wahnsinn! immer traurig wenn mann beim Spass verletzt wird und die Macher was tun wollten was die Menschen glücklich macht.

    • rosalie am 06.08.2018 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Corinna, hä warum traurig, jeder selber schuld. bin jetzt Schaden freudig. keiner hat sie gezwungen.

    einklappen einklappen
  • Dario Käser am 06.08.2018 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geschieht ihnen recht.

    Also so wie gewisse Leute gedacht haben sie könnten "Seich" machen auf der Rutsche ist es ein Wunder das nicht mehr passiert ist. Ich bin 4 Mal gerutscht und hatte keine Probleme. Wenn man vom Hausdach springt und sich die Beine bricht kann man auch nicht die Physik verklagen. Da aber gesunder Menschenverstand heut zu Tage in keinster Form und Weise mehr vorhanden zu sein scheint ist dieses Ergebnis jedoch nicht weiter verwunderlich.