Nach Steinschlag

28. Juli 2014 17:55; Akt: 28.07.2014 22:22 Print

Schäden grösser als zunächst angenommen

Der Steinschlag, der für eine spektakuläre Wasserfontäne über dem Walensee sorgte, hat auch das darunterliegende Kraftwerk in Mitleidenschaft gezogen.

Bildstrecke im Grossformat »

Fehler gesehen?

Wie Reto Zuglian von der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) gestern bestätigte, haben die Steinmassen fünf Löcher ins Dach des Kraftwerks von Muslen am Walensee geschlagen. Der Steinschlag hatte sich am Sonntagmorgen gelöst und die Druckleitung zum Kraftwerk beschädigt. Die Folge war eine riesige Wasserfontäne, die aus der Felswand schoss.

Bis neun Monate Ausfall

Laut Zuglian haben sich die Steinmassen nur rund zwei Meter über der Stelle gelöst, wo sie auf die Druckleitung trafen. Zudem wurden mehrere Schutzvorrichtungen beschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich die Schadenssumme auf 300'000 bis 500'000 Franken.

Das Kraftwerk in Muslen steht bis auf weiteres still. Laut SAK dauert es im günstigsten Fall zwei Monate, bis die Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann. «Es kann aber auch neun Monate dauern», so Zuglian. Die Kosten für den Ausfall können noch nicht beziffert werden.

(eli)