Gewissensbisse

28. Juni 2011 09:42; Akt: 28.06.2011 10:16 Print

Schlägerbande stellt sich der Polizei

Die vier Männer, die im Rheintal drei Fussgänger verprügelt haben, konnten dem Druck der Presse nicht länger standhalten. Um einer Verhaftung zuvorzukommen, haben sie sich gleich selbst bei der Polizei gemeldet.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Vier Schweizer im Alter von 16 bis 20 Jahren haben sich bei der Kantonspolizei St. Gallen gemeldet und zugegeben, in der Nacht auf den 18. Juni im Rheintal drei Fussgänger zusammengeschlagen zu haben. Gegen die jungen Männer läuft jetzt eine Strafuntersuchung.

Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Männer seien von ihrem schlechten Gewissen geplagt worden, das durch die Berichterstattung in den Medien verstärkt worden sei, heisst es. Sie seien nun der geplanten Festnahme durch die Polizei zuvorgekommen. Bei ihrer Tat standen die vier Männer teilweise unter starkem Alkoholeinfluss.

Davon ausgenommen war der 18-Jährige, der den Wagen der Schlägerbande durch das Rheintal lenkte - das zumindest sagten die vier Männer gegenüber der Polizei aus. Das Motiv der vier Schläger ist nicht bekannt, auch nicht die Rollenverteilung in der Bande.

Die Männer schlugen in der Nacht auf Samstag, 18. Juni, in Altstätten einen Fussgänger zusammen und wenig später in Buchs einen Mann und dessen Sohn.

(sda)