Fall Rey-Bellet

06. Juni 2011 21:19; Akt: 06.06.2011 21:24 Print

Schwere Vorwürfe

Angehörige und Freunde der erschossenen Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet erheben schwere Vorwürfe gegen die St.Galler Vormundschaftsbehörden.

Fehler gesehen?

«Der tragische Fall von Corinnes Sohn ­Kevin wird unnötig in die Länge gezogen», sagt André Marty, Präsident der Vereinigung Porte-Bonheur. Er und Kevins Grossmutter Verena Rey-Bellet wollen deshalb heute beim kantonalen Vormundschaftsdienst eine Petition einrechen. Marty: «Wir verlangen, dass die Rechte der Familie und des Kindes endlich respektiert werden.»

Rey-Bellet wurde am 30. April 2006 von ihrem St. Galler Ehemann Gerold Stadler erschossen. Der heute 7-jährige Kevin lebte danach zunächst bei seinen Grosseltern im Wallis, dann bei einer Pflegefamilie. «Inzwischen sehen die Eltern Stadler das Kind mehr als die Rey-­Bellets», so Marty. Von den St. Galler Behörden war keine Stellungnahme erhältlich.

(eli/20 Minuten)