Rapperswil-Jona SG

13. August 2019 10:04; Akt: 13.08.2019 10:28 Print

Seeufer-Schützer nehmen Federer ins Visier

Seeufer-Schützer fordern von Roger Federer freien Zugang zum See bei seinem neuen Grundstück. Diese Forderung wurde mit einem Schreiben an die Behörden untermauert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Verein Rives Publiques kämpft in der gesamten Schweiz für freie Zugänge an Ufer. Nun ist auch der Schweizer Tennisprofi Roger Federer betroffen. Federer hat kürzlich ein Grundstück mit 16’000 Quadratmetern Fläche in Rapperswil-Jona erworben. Die Parzelle liegt direkt am Zürichsee. Aus den Bauplänen geht hervor, dass ein Tennisplatz geplant ist und mehrere Gebäudekomplexe.

Umfrage
Muss die Bevölkerung freien Zugang zum See haben?

Rives Publiques mischt sich nun in die Pläne des Tennisprofis ein. Der Verein hat einen Brief verfasst an die Rapperswiler Behörden und die St. Galler Kantonsbehörden, berichtet der «Blick». In diesem Schreiben heisst es: «Wir sind überzeugt, dass Sie verpflichtet sind, von Herrn Federer einen durchgehenden Uferweg direkt am Wasser vor seinem Grundstück zu fordern. Das Grundstück darf er kaufen und nutzen, das der Öffentlichkeit gehörende Uferland hingegen nicht.»

Die Behörden haben noch nicht auf den Brief reagiert. Auch Federer hat sich noch nicht detailliert zu den Plänen auf seinem neuen Grundstück in Rapperswil-Jona geäussert.

(mig)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anna A am 13.08.2019 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Uferweg schon da

    Gibt es jetzt schon einen Uferweg? Falls ja, muss der bestehen bleiben. Falls nein, Pech gehabt, der muss nicht gebaut werden

    einklappen einklappen
  • schelmi am 13.08.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    jajaja

    jedes Wochenende darf man sehen, wie wir, die Seeufer benutzen und total versauen. Müllberge, Glasscherben etc. und nach möglichkeit noch etwas im See versenken . . Ev. ist es besser, die Seeufer privat zu lassen, wo sie es sind

    einklappen einklappen
  • Jan Jolly am 13.08.2019 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Anspruch auf Ufer für die Leute

    Blödsinn! Wenn er diesen Teil Land gekauft hat, dann hat er auch das Recht das Seeufer vor seine Grundstück zu beanspruchen. Bis jetzt hat diesen Uferbereich wahrscheinlich kein Mensch benutzt, aber sobald jemand sich dort ein Haus hinbaut möchte plötzlich das Ufer für die Öffentlichkeit beanspruchen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wauti am 14.08.2019 10:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und bei den übrigen Seen

    Liebe Neidgenossen, wenn ihr das bei Federer durchziehen wollt, müsst ihr konsequent sein und das bei allen Seen machen ... da sind dann nicht nur Reiche gefordert, sondern auch andere Leute. Sempachersee, Baldeggersee, Brienzersee, Thunersee ... der Zug ist längst abgefahren. Übrigens Federer hat für den Seeanstoss reichlich bezahlt. Wenn ihr Jusos schon fordert, dass es für Federer keine Ausnahme geben soll, dann für alle Andern auch nicht. Da werden dann tausende enteignet und abgespeckt werden müssen (was übrigens der "Habenichtse" Fumi gut tun würde).

  • Nun am 14.08.2019 07:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem

    werden Paparazzis und Stalkers sein... wenn öffentlich, würde ich den Zugang zum See an dieser Stelle Videoüberwacht gestalten und voyeuristisches Verhalten dem Privatgrundstück gegenüber unter Strafe stellen, ganz einfach!

  • Ex Grundbuchbeamter am 14.08.2019 07:11 Report Diesen Beitrag melden

    Willi Wiessli

    Im Grundbuch sind alle Rechte eingetragen ,darum kaufte Federer und Familie das Anwesen ,mit Allen Rechten und Pflichten ,so wurde auch der Preis Fixiert, nun wenn das nicht so ist , wurde die Familie Federer getäuscht ,von der Behörde Rapperswil

  • Andy T. am 13.08.2019 18:31 Report Diesen Beitrag melden

    Geht doch!

    All den Superschweizern hier, die behaupten die Schweiz werde demontiert und sie würden sich in ihrem Land nicht mehr wohl fühlen, sage ich nun das gleiche, wie sie mir stets sagen: Wenn es euch hier nicht passt, dann geht doch!

  • Quit pro quo am 13.08.2019 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gerecht

    Mein grosser Bruder wohnt auch in Rappi und kann auch keinen exklusiven Seezugang für sich beanspruchen. Finde das absolut gerecht.

    • grosser Bruder am 13.08.2019 18:37 Report Diesen Beitrag melden

      @quit pro quo

      Absolut richtig! eine quod licet iovi non licet bovi-gesinnung darf nicht unwidersprochen bleiben.

    einklappen einklappen