Alpaufzug

19. Juni 2018 16:50; Akt: 19.06.2018 16:50 Print

So halten Schafbauern den Wolf auf Distanz

Wenn die Schafhalter im Calanda-Gebiet ihre Tiere auf die Alp treiben, herrscht besondere Vorsicht. Filmer Peter Dettling zeigt, wie sie ihre Tiere vor dem Wolf schützen.

Ein weiteres Video aus der Dokumentarserie von Peter Dettling. Es zeigt auf, welche Schutzmassnahmen die Schafzüchter wegen der Wölfe getroffen haben. (Video: Peter Dettling)
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Naturfotograf und Autor Peter Dettling lancierte im März 2018 seine Dokumentarserie «Einmal um die Sonne mit den Calanda-Wölfen». Im Wochentakt veröffentlicht Dettling auf seiner Webseite neue Episoden. Geplant sind 52 Folgen.

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20 Minuten berichtete Anfang März darüber und zeigt nun ein neues Video der Dokumentarserie des gebürtigen Bündners.

In dieser Folge zeigt Dettling, wie die Schafe Anfang Juni auf die Alp Ramuz getrieben werden. Wie er berichtet, wurden im ersten Jahr nach der Rückkehr der Wölfe am Calanda insgesamt 13 Schafe gerissen. Seither stellen die Schafhalter jedes Jahr einen Hirten mit Herdenschutzhunden ein, um auf die Tiere aufzupassen. Mit Erfolg: Wie Dettling berichtet, ging seither kein einziges Schaf mehr an den Wolf verloren.

Bündner nimmt erstmals Heulen junger Wölfe auf

(lad)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • k.d. am 19.06.2018 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    Super Massnahmen

    Super, so solls doch sein: die Herden werden beschützt und können sich trotzdem frei bewegen und der Wolf darf unbehelligt im Gebiet leben, ohne sofort geschossen zu werden. Und ganz abgesehen davon: das ist doch ein Traum Hundeleben: den ganzen Tag draussen sein, aber ohne Angst kein Futter zu finden, von Menschen umsorgt zu werden ohne als Schosshündchen in eine Tasche gezwängt zu werden, jeden Tag so viel Auslauf wie gewollt zu haben, ohne immer um den gleichen Block laufen zu müssen. Super, solche Massnahmen sind unterstützungswürdig.

  • Mani Motz am 19.06.2018 17:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Hundeeinsatz

    Man muss sich anpassen, dann klappts auch mit den Schafen.

  • Schöner Wolf am 19.06.2018 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esel

    Die Bauern könnten auch 2 Esel hinstellen und der Wolf bleibt auf Abstand..Habe ich in Italien gesehen und dort funktionierts ohne grössere Probleme. Und die haben mehr Wölfe und vor allem grössere Herden..Von 100 stck aufwärts.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gerda Schraemli Eckstein am 25.06.2018 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Würde so gern einen sehen. Einen Luchs mit Jungen hab ich bei uns schon gesehen. War ein unglaubliches tolles Erlebniss.

  • Wolf am 21.06.2018 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit dem

    Wenn ein Wolf hungrig ist bringen Hunde, Zäune,Hirt und Esel nichts! Viele Wanderer trauen sich nicht neben solchen Hunden vorbei zu gehen weil sie vor ihnen Angst haben. So oder so bringt alles nichts und kostet viel Geld.

    • Igi am 22.06.2018 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wolf

      Irgendwann wird der bauer und jäger auch mit wolf und anderen mitmenschen leben können. Sie sind ja auch eine minderheit , wie der wolf.

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  • Tom Sayer am 20.06.2018 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieder mal im VS

    Komisch das es im Wallis immer beim selben Schafsbesitzer nicht funktioniert. Dann erzählt er noch das er in zwanzig Jahren 70 Tiere an den Wolf verloren hätte. Auch erzählt er das er nicht gewillt sei, seine Tiere mit etwas Mehraufwand zu schützen. Dafür lieber in der Natur alles abschiessen. Das so einer überhaupt noch Tiere halten darf, entzieht sich Menschen mit gesundem Verstand.

  • Kuvasz am 19.06.2018 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hirtenschutzhunde

    sind klar nicht das Gleiche, wie Hirtenhunde. Früher oder später, eher früher, wird es nicht dabei bleiben, dass es um ein paar Vierbeiner geht, sondern es wird auch Zweibeiner treffen. Schon klar. Auch dann werden die Schlauen immer noch sagen, der Mensch hätte sich falsch verhalten. Träume sind ja süss, aber diese Leute vergessen immer, dass auch der Mensch nur ein Tier ist. Fressen und gefressen werden, gehört nicht mehr in die heutige Denkweise. Arroganz und Selbstüberschätzung jedoch, gehören bei uns zum Alltag.

    • Gerda Schraemli Eckstein am 25.06.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Menschen gehören doch gar nicht in sein Beutechema. Man soll den Menschen keine Angst machen, das ist gemein.

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  • Larissa am 19.06.2018 23:31 Report Diesen Beitrag melden

    So ein Quatsch!

    Bauern haben kein Interesse daran Schafe wirklich zu schützen!! Fakten? Für ein Schaf beim Metzger gibts ca 300.- CHF, für ein vom Wolf gerissenes vom Vater Staat 3000.- CHF. Lukratives Geschäft oder?!

    • Daniel S am 20.06.2018 12:29 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      Richtig. Bei einem Wolfsriss ist es urplötzlich immer das wertvollste Zuchttier. Und bei Wolfsrissen ist die Quelle der wertvollsten Tiere nie am versiegen. Warum wohl? Sie nehmen die Preise der Zuchtverbände und nicht Kilopreis des Metzger. Ein Schlemm wer böses denkt.

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