St. Gallen

18. April 2019 16:32; Akt: 18.04.2019 17:04 Print

Über 1000 Tiere totgefahren

421 Füchse, 326 Rehe und 186 Dachse haben im letzten Jahr auf St. Galler Strassen und Schienen ihr Leben verloren. Hinzu kommen sechs Biber.

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Traurige Bilanz: 421 Füchse, 326 Rehe, 126 Steinmarder und 186 Dachse sowie in geringerer Zahl verschiedene andere Arten, darunter auch sechs Biber, haben im letzten Jahr auf St. Galler Strassen und Schienen ihr Leben verloren. Sogar sechs Biber wurden laut der Jagdstatistik des Kantons überfahren.

Von Jägern erlegt wurden unter anderem 3374 Rehe, 848 Rothirsche, 567 Gämsen und 91 Steinböcke, wie das St. Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei am Donnerstag mitteilte. Der Bestand bei den Gämsen sei weiterhin tief, dagegen gebe es immer mehr Rothirsche und Wildschweine, hiess es.

Hoher Schaden wegen Wildschweinen

Wie viele Wildschweine im Kanton St. Gallen unterwegs sind, kann nur geschätzt werden. Detaillierte Angaben liegen hingegen zu den von ihnen verursachten Schäden am
Kulturland vor. Im vergangenen Jahr betrugen sie über 61'000 Franken. Besonders im Grenzgebiet zum Kanton Thurgau, im Toggenburg und im Werdenberg wühlten sie in Wiesen und Äckern. 92 Wildschweine wurden erlegt.

Weil ihre Tiere von einem Wolf oder Luchs gerissen wurden, erhielten die Besitzer von sechs Schafen eine Wildschadenvergütung von insgesamt 3400 Franken.

(20M/sda)