Geiz ist geil

19. Dezember 2011 22:59; Akt: 19.12.2011 22:01 Print

St. Galler geben für Geschenke weniger aus

von Ilda Özalp - Der Weihnachtsverkauf läuft nicht in allen Geschäften der Innenstadt nach Wunsch. Für die Händler sind die bevorstehenden Verkaufstage entscheidend.

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Mit weihnächtlichen Aktionen und Ausverkäufen sollen die Leute zum Kaufen animiert werden. (Foto: pàl)

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«Die Konsumstimmung ist dieses Jahr getrübt, deshalb geben die Kunden weniger Geld aus», sagt Daniel Burkhart vom Sportgeschäft Actdis. Der Ladeninhaber erwartet eine Umsatzeinbusse von 10 bis 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch für Ivo Raess, Geschäftsführer von Globus St. Gallen, liegt der Weihnachtsverkauf unter den Erwartungen: «Die Leute sind dieses Jahr viel preisbewusster und überlegen sich genau, was sie anschaffen», sagt er. Raess rechnet ­jedoch damit, dass in den letzten Tagen vor Weihnachten noch ein Run auf die Geschenkartikel einsetzen wird. Auffällig sei, dass dieses Jahr viele kleine Geschenke verkauft würden. Manor ist bisher mit dem Weihnachtsverkauf zufrieden, wie Pressesprecherin Elle Steinbrecher mitteilt. «Wir stellen fest, dass die Kunden auf der Suche nach Qualitätsprodukten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind», so Steinbrecher.

Um das Geschäft anzukurbeln, setzen die Läden der Innenstadt dieses Jahr vermehrt auf Vorweihnachtspromotionen oder haben schon jetzt mit dem Ausverkauf begonnen. ­Einige Läden haben sich damit der Konkurrenz angepasst, die schon letztes Jahr vor Weihnachten reduzierte Artikel angeboten hatte.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul S. am 21.12.2011 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kleinere Brötchen backen ist angesagt !

    Anstatt zu jammern sollte unser Gewerbe einige Fakten zur Kenntnis nehmen: Es gibt die Globalisierung mit der Möglichkeit via Internet zu bestellen. Dazu kommen die Ängste und Unsicherheiten aufgrund der instabilen Wirtschaftslage in weiten Teilen Europas und nicht zu vernachlässigen - die Wechselkursturbulenzen der letzten Monate haben den Konsumenten endlich die Augen dahingehgend geöffnet, zu erkennen, wie schamlos sie in der Vergangenheit durch den Handel in der Schweiz ausgenommen wurden. Also nicht jammern, sondern Hausaufgaben erledigen !

  • Geraldine H. am 20.12.2011 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschaftsaussichten durchzogen

    Die Kaufzurückhaltung hat wohl drei Hauptgründe: Ängste wegen der Wirtschaftslage und Problemen in der Eurozone, zunehmende Bedeutung des Internethandels und die Erkenntnis, dass man vieles im grenznahen Bereich viel günstiger beschaffen kann. Die Zeit der fetten Margen für das Gewerbe und die Schweizer Wirtschaft allgemein scheint vorüber zu sein. Und endlich scheinen alle erkannt zu haben, dass wir im Zeitalter der Globalisierung leben.

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  • Paul S. am 21.12.2011 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kleinere Brötchen backen ist angesagt !

    Anstatt zu jammern sollte unser Gewerbe einige Fakten zur Kenntnis nehmen: Es gibt die Globalisierung mit der Möglichkeit via Internet zu bestellen. Dazu kommen die Ängste und Unsicherheiten aufgrund der instabilen Wirtschaftslage in weiten Teilen Europas und nicht zu vernachlässigen - die Wechselkursturbulenzen der letzten Monate haben den Konsumenten endlich die Augen dahingehgend geöffnet, zu erkennen, wie schamlos sie in der Vergangenheit durch den Handel in der Schweiz ausgenommen wurden. Also nicht jammern, sondern Hausaufgaben erledigen !

  • Geraldine H. am 20.12.2011 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wirtschaftsaussichten durchzogen

    Die Kaufzurückhaltung hat wohl drei Hauptgründe: Ängste wegen der Wirtschaftslage und Problemen in der Eurozone, zunehmende Bedeutung des Internethandels und die Erkenntnis, dass man vieles im grenznahen Bereich viel günstiger beschaffen kann. Die Zeit der fetten Margen für das Gewerbe und die Schweizer Wirtschaft allgemein scheint vorüber zu sein. Und endlich scheinen alle erkannt zu haben, dass wir im Zeitalter der Globalisierung leben.