Wegen Vergewaltigung

13. Februar 2012 20:00; Akt: 13.02.2012 20:08 Print

Taxifahrer wird angeklagt

Der St. Galler Taxi-Grüsel muss vor Gericht: Der Mann, dem die Vergewaltigung von zwei Frauen vorgeworfen wird, soll für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter.

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Ein 42-jähriger Taxifahrer muss sich vor Gericht verantworten. (nff)

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Im St. Galler Taxi-Fall kommt es Mitte März zum ersten Prozess. Ein 42-jähriger Taxichauffeur soll im Januar und Februar 2011 zwei betrunkene Frauen entführt und in seinem Taxi vergewaltigt sowie sexuell genötigt haben. Bei der Polizei meldete sich noch ein drittes Opfer. Die Frau gab an, im Sommer 2009 vom selben Mann sexuell belästigt worden zu sein. Der Türke wird wegen einer ganzen Reihe von Delikten angeklagt: Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mehr­fache Vergewaltigung, mehrfache Freiheitsberaubung und Entführung, versuchte sexuelle Nötigung sowie sexuelle ­Belästigung vor. Sie fordert eine Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren.

Auch gegen einen Berufskollegen des 42-Jährigen läuft ein Verfahren wegen sexueller Handlungen. Die beiden waren für dasselbe Unternehmen tätig. Ob und wann es hier zu einer Anklage kommt, ist allerdings noch offen.

In Zusammenhang mit den Taxi-Grüseln wurde noch ein weiteres Verfahren eröffnet: Weil er dem «Blick» während der Ermittlungen Fotos von zwei Taxifahrern zugespielt hat, muss sich ein Polizist wegen Amtsgeheimnisverletzung verantworten; ein St. Galler Privatdetektiv und ein «Blick»-Reporter sind wegen Anstiftung dazu angeklagt.

(sda)

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