Wurde erschossen

25. März 2020 14:40; Akt: 25.03.2020 14:40 Print

Thurgauer Wolf litt an Hautkrankheit Räude

Der Wolf, der im Kanton Thurgau über ein Dutzend Tiere riss und erschossen wurde war krank. Wie sich nun herausstellt, war das Raubtier an Räude erkrankt.

Im Kanton Thurgau wurde ein Wolf erschossen, der krank war und mindestens 15 Nutztiere auf dem Gewissen hatte. (Video: mig)
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Im Grenzgebiet der Kantone Thurgau und St. Gallen wurde Mitte Februar ein Wolf erschossen. Seit Mitte Dezember 2019 hatte sich der Wolf bis zu 16 Schafe gerissen.

Eine Untersuchung der Universität Bern zeigt, dass der Wolf M109 an der Hautkrankheit Räude litt. Zudem litt er an Entzündungen der Nieren, des Dickdarms und des Herzens. Dies teilt die Jagd- und Firschereiverwaltung des Kantons Thurgau mit.

Wäre ohnehin gestorben

Aufgrund von mehreren Fotofallenbildern bestand bereits früh der Verdacht, dass der Wolf krank war. Dies weil der männliche Wolf auf beiden Körperflanken und am Schwanz praktisch keine Haare mehr aufwies.

Aufgrund dessen entschlossen sich die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau in Zusammenarbeit mit der St. Galler Wildhut zu einem Abschuss dieses Wolfes. Laut den Behörden wäre früher oder später das Tier sowieso an seiner Krankheit gestorben.

(bd)