Kleinanzeigen

18. Juni 2019 11:17; Akt: 18.06.2019 11:17 Print

Und Sie? Hätten Sie Ja gesagt?

Am Montag startete eine interkantonal koordinierte Kampagne zur Prävention von Cyberbetrug. Sie zeigt, wie anders sich Menschen im Internet verhalten im Gegensatz zum realen Leben.

Der erste Clip zur neuen Präventionskampagne Cyberbetrug. (Video: Schweizerische Kriminalprävention)
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Die Kantonspolizei St. Gallen postete am Monat auf ihrer Facebook-Seite in Video zum Thema Verlockende Kleinanzeigen im Internet. Der Clip ist Teil einer interkantonal koordinierten Kampagne zur Prävention von Cyberbetrug. Die Polizeikorps der
Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) bündeln dabei ihre Kräfte, um die Bevölkerung für die richtigen Verhaltensweisen im Internet zu sensibilisieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die neue Kampagne betont das unterschiedliche Verhalten der Bürger im realen Leben und im Internet. Die meisten Menschen reagieren nämlich im Internet anders auf bestimmte Situationen als im «echten» Leben. Gewisse Verhaltensweisen führen aber dazu, Opfer von Cyberdelikten zu werden, die sehr gravierende finanzielle und psychologische Folgen haben können.

Diese nationale Koordination ist notwendig, weil Fälle von Cyberkriminalität in den letzten Jahren zugenommen haben. Zwar werden Cyberbetrugsfälle vom Bundesamt für Statistik (BFS) und den Polizeien in der Regel noch nicht separat erfasst. Die nationalen Statistiken 2018 zeigen jedoch einen Anstieg der
Betrugsfälle um 23 Prozent, wobei ein Grossteil dieser Zunahme dem Cyber-Bereich zugeordnet werden kann. Hinzu kommt, dass sich die strafrechtlichen Ermittlungen, die aufgrund der Anzeigen zahlreicher Opfer aufgenommen werden, wegen des internationalen Charakters des Internets oft komplex gestalten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pack Man am 18.06.2019 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nöö;...

    ich wäre nicht darauf reingefallen,weil ich sehr misstrauisch bin,besonderst dann,wenn das Angebot ZU gut klingt.Ich verkaufe auch über Kleinanzeigen,aber nur bei vorrauszahlung,was viele abschreckt.Mir egal,am liebsten sind mir jene,welche zu mir kommen und abhohlen.So ist es am besten für beide!;/

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  • Reto am 18.06.2019 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Babyboomer

    Muss immer lachen ab den "Geiz" Kommentaren der babyboomer die immer noch nicht verstehen, dass sie die nächste Generation finanziell an die Wand gefahren haben und es nie wieder eine Generation mit ihrem (geschenkten) Wohlstand geben wird. Diese Menschen glauben wohl immer noch das Märchen von der Reichen Schweiz.

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  • Realist am 18.06.2019 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wer..

    .. kauft denn unbesehen ein Auto?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anonymouse am 18.06.2019 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Hausfrauenpanzer

    So ein Teil würd ich ihm Leben nicht kaufen, egal für wie wenig.

  • Autohändler am 18.06.2019 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Den Verstand einschalten

    Ist der Preis sehr tief, dann muss etwas nicht stimmen also Hände weg. TCS prüft Fahrzeuge für wenig Geld

  • Lorem Ipsum am 18.06.2019 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gratis Zmittag

    Wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, ist es das höchstwahrscheinlich auch. Schlussendlich gilt immernoch: "there is no such thing as a free lunch"...

  • To.Fu. am 18.06.2019 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mal geschenkt

    Ich würde gar nicht erst in so eine Karre reinsitzen wollen. Nicht mal geschenkt

    • I.C.H. am 20.06.2019 06:27 Report Diesen Beitrag melden

      Internet vs. Realität

      "...die meisten Menschen reagieren im Internet anders als im realen Leben..." Dein Kommentar passt hier wie die Faust aufs Auge.

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  • Henrix am 18.06.2019 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gratis Tipp

    Auch online "Hirni" einschalten. Denn die Angst, nicht vom Schnäppchen zu profitieren, verleitet Leute, das eigene Geld zu verschenken.