Zusammenleben

03. Februar 2011 18:58; Akt: 03.02.2011 18:59 Print

Uni nimmt Städte unter die Lupe

von Simon Städeli - Die Uni Konstanz untersucht in einem Forschungsprojekt das Zusammenleben der Menschen in Konstanz und Kreuzlingen. Dafür werden 1500 Personen befragt.

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Als Vorbereitung auf die Umfrage haben Studenten der Uni Konstanz die beiden Städte in verschiedene Quartiere eingeteilt. «Wir haben die Städte voll unter die Lupe genommen», sagt Thomas Wöhler, Projektmitarbeiter der Uni Konstanz. «Wir haben untersucht, wo es Graffitis gibt, wie gepflegt die Vorgärten in den beiden Städten sind und wie teuer das Bier in der Kneipe ist», so Wöhler.

Ab nächster Woche wird nun die Bevölkerung mündlich befragt: 600 Kreuzlinger und 900 Konstanzer werden zum Zusammenleben in ihrer Stadt interviewt. Ein Thema im Fragekatalog ist unter anderem auch das Vertrauen in die Nachbarn: «Wie wahrscheinlich ist es, dass sie ihr Portemonnaie zurückerhalten, wenn sie es in ihrem Quartier verlieren?», heisst es etwa in der Umfrage.

Aus den Ergebnissen können dann wichtige Schlüsse fürs Zusammenleben gezogen werden, sowie die Integration gefördert werden, so Wöhler. Dies erhofft sich auch die Stadt Kreuzlingen, die mit knapp 50 Prozent einen der höchsten Ausländeranteile der Schweiz aufweist. «Hier herrscht eine aussergewöhnliche Situation. Obwohl die Durchmischung bis jetzt gut klappt, wollen wir die Integration vorantreiben», so Stadtammann Andreas Netzle. Erste Resultate der Studie werden im Juli erwartet

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Henrieta H. am 07.06.2011 21:59 Report Diesen Beitrag melden

    Zusammenleben

    Habe gerade erfahren, dass ich zu den 1500 Personen gehöre, die interviewt werden. Freue mich wirklich darauf und hoffe, das die "Durchmischung" nach vielen Erkenntnissen, Anregungen und Ideen noch besser funktioniert...

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  • Henrieta H. am 07.06.2011 21:59 Report Diesen Beitrag melden

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    Habe gerade erfahren, dass ich zu den 1500 Personen gehöre, die interviewt werden. Freue mich wirklich darauf und hoffe, das die "Durchmischung" nach vielen Erkenntnissen, Anregungen und Ideen noch besser funktioniert...