Sunnenhörnli

14. Dezember 2008 16:06; Akt: 14.12.2008 16:11 Print

Von Lawine bis zum Kopf im Schnee «einbetoniert»

In den Glarner Alpen ist eine 45- jährige Skifahrerin von einem Schneebrett erfasst, mitgerissen und bis zum Kopf verschüttet worden. Rega und SAC retteten die Frau aus der Lawine. Sie wurde in Spitalpflege geflogen.

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Nach Angaben der Rega hatte sich die Skifahrerin am Sonntag alleine auf der Talabfahrt vom Sunnenhörnli befunden, als sie auf knapp 2000 Metern über Meer vom Schneebrett erfasst wurde. Es gelang der erfahrenen, einheimischen Wintersportlerin, einen Arm aus den Schneemassen zu befreien und per Handy die Rettungskräfte zu alarmieren.

Ihr zweiter Arm und die Beine waren im Lawinenkegel «einbetoniert». Sich aus eigener Kraft daraus zu lösen, war ihr unmöglich.

Einem Helikopter der Rega-Partnerbasis Mollis gelang es - trotz Föhnsturm mit Windböenspitzen bis 100 km/h -, zwei Mitglieder der SAC-Rettungsstation Elm in der Nähe der Verunfallten abzusetzen. Nach kurzem Aufstieg mit Ski und Fellen erreichten diese die Unfallstelle.

Eine Stunde später war die Wintersportlerin geborgen. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rega-Notarzt wurde sie mit Unterkühlungen und unklaren Beinverletzungen ins Spital geflogen.

(sda)