Limo-Service

31. März 2011 23:04; Akt: 31.03.2011 23:45 Print

Wegen Todesunfall sabotiert?

Zerstochene Pneus, eingeschlagene Scheiben und eine Explosion: Unbekannte sabotieren einen St. Galler Limo-Service. Geht es um einen tödlichen Unfall?

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Erneute Attacke auf einen Limousinen-Service im Kanton St. Gallen: Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag bei einer Stretchlimo eine Scheibe eingeschlagen, Pneus aufgeschlitzt und einen Knallkörper im Innenraum gezündet. «Mitten in der Nacht gab es einen Chlapf», sagt ein Anwohner zu 20 Minuten. Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt den Vorfall auf Anfrage. «Nach ersten Ermittlungen handelt es sich beim Knallkörper um Feuerwerk», so Kapo-Sprecher Hans Peter Eugster. Die Bundesanwaltschaft wurde verständigt. Bereits einige Wochen zuvor waren bei der gleichen Firma die Reifen einer Stretchlimo aufgeschlitzt worden.

Laut Polizei besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen den Taten und einem Autounfall vom letzten Silvesterabend. Damals war ein angetrunkener Autofahrer (79) auf die Gegenfahrbahn geraten und dort in eine Limousine des Fahrdienstes geprallt. «Mitte Januar starb der 79-Jährige im Spital», sagt Eugster.

Das betroffene Unternehmen wollte gestern zu den Vorfällen keine Stellung nehmen: Die Firma fürchte um ihren Ruf und wolle nicht namentlich genannt werden.

(tob/20 Minuten)