St. Gallen

10. Juli 2019 12:08; Akt: 10.07.2019 12:08 Print

Weil Car drängelte, kam es zum Unfall

Ein Autofahrer hat am Dienstag auf der A1 beim Fahrstreifenwechsel einen Lastwagen übersehen und ist dagegen geprallt. Auslöser dürfte ein drängelnder Reisecar gewesen sein.

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Ein 83-jährige Autofahrer fuhr am Dienstag kurz nach 15.15 Uhr auf dem Überholstreifen des Rosenbergtunnels Richtung Zürich. Dahinter folgte ein 47-jähriger Reisecarchauffeur mit seinem Gefährt. Gemäss jetzigen Erkenntnissen betätigte der Chauffeur mehrfach die Lichthupe, weshalb der 83-Jährige auf den Normalstreifen wechseln wollte. Dabei übersah er den Sattelschlepper eines 54-jährigen Lenkers.

In der Folge kam es zur Kollision, bei der das Auto des 83-Jährigen vom Sattelschlepper gedreht und gegen die rechte Tunnelwand geschoben wurde. Von dort wurde das Auto abgewiesen und auf den Überholstreifen geschleudert, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen heisst. Der 83-Jährige wurde leicht verletzt. Er konnte aber selbständig einen Arzt aufsuchen.

Der Chauffeur des Reisecars wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Zu einer Kollision mit dem Reisecar kam es nicht.

Weitere Unfälle

Um 16.15 Uhr ereignete sich im Stau des ersten Unfalls ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Autos, bei dem jedoch niemand verletzt wurde.

Zu guter Letzt erlitt im Stephanshorntunnel auch noch ein Wohnmobil einen Motorenschaden, was zu weiterer Staubildung führte. Das stehengebliebene Fahrzeug konnte jedoch durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen von der Autobahn geschleppt werden.

Die Kantonspolizei St.Gallen weist im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Stadtautobahn darauf hin, dass es für den Verkehrsfluss in der Region Stadt St.Gallen sehr wichtig ist, dass die Verkehrsteilnehmenden trotz Stau auf der Autobahn bleiben. Damit kann eine Überlastung des innerstädtischen Strassennetzes verhindert werden und der öffentliche Verkehr wird nicht beeinträchtigt.

(20M)