Heiden AR

01. März 2017 11:30; Akt: 01.03.2017 12:57 Print

Wolf reisst zwei Schafe vor den Toren St. Gallens

Auf einer Weide in Heiden AR wurden am Sonntag zwei getötete Schafe gefunden. Ihre Verletzungen deuten auf einen Wolfriss hin.

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Ein Wolf treibt sich vor den Toren von St. Gallen herum. (Bild: Keystone/Bernd Thissen)

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Wie die Kantonskanzlei Appenzell Ausserrhoden am Mittwoch mitteilte, wurden die gerissenen Schafe am Sonntagvormittag auf einer Weide bei Heiden AR im Gebiet Wässern gefunden. Ein nebenamtlicher Jagdaufseher untersuchte die Situation vor Ort.

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Die Art der Verletzungen an den Kadavern und die Spuren am Fundort deuten auf einen Wolfsriss hin, wie die Kantonskanzlei schreibt. Zur Abklärung der Todesursache hat der Ausserrhoder Wildhüter die Tiere sichergestellt und Proben an den Bissspuren entnommen. Die Resultate der genetischen Analysen dürften in einigen Wochen vorliegen.

Nicht das erste Mal

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Wolf immer noch im Gebiet aufhält, haben das Amt für Landwirtschaft und die Jagdverwaltung die Besitzerinnen und Besitzer von Kleinvieh per SMS über den Vorfall informiert. Es wird empfohlen, beim Auslass von Schafen und Kleinvieh Vorsicht walten zu lassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Wolf vor den Toren der Stadt St. Gallen herumtreibt: Schon 2014 wurden in Heiden zwei Schafe von einem Wolf gerissen.

(luh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rinderhirte am 01.03.2017 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Verhältnissmässigkeit

    Mal langsam zum mitschreiben, der Wolf hat in 3,50 Jahren 4 Schafe gerissen, in der Region! Und wir diskutieren über Abschuss? WOW, ganz grosses Kino..laut einer Studie in 2011 gab es bei der Sömmerung ca. 4000 Abgänge von Schafen, durch mangelnde Aufsicht; Krankheit etc...wollen wir vielleicht mal die Züchter überprüfen und über deren ....... nachdenken? Statt ein paar Wölfe zu massakrieren?

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  • chremali am 01.03.2017 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hunger und Esel

    Auch ein Wolf hat Hunger. Es gibt für ihn nichts einfacheres zu jagen, als domestizierende Tiere. Ein Tipp von Kollegen, lasst Esel statt Hund in die Gehege. Die Esel die ich kenne, mögen es nicht, wenn ihnen unbekannte Hunde in die nähe kommen. Zudem braucht der Esel nicht Extra Hundefutter. Mir persönlich interessiert eher die Zahlen, wieviele Schafe auf der Weide an Krankheiten sterben oder in den Alpen wegen Blitzeinschlag oder Sturz verenden.

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  • S.Kluge am 01.03.2017 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der böse Wolf?

    Der wolf sperrt aber die schafe vorher nicht ein, fährt sie dirch halb europa ohne Wasser ohne nahrung bringt sie dann in einen schrecklichen schlachthof und bringt sie dann grausam um. Er macht das weil die natur es so für ihn eingerichtet hat Um zu überleben..

Die neusten Leser-Kommentare

  • maja naef am 03.03.2017 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ausrottung

    Der Wolf ist ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität. Es war falsch ihn auszurotten.

  • W.Schmid am 03.03.2017 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Wolf ist nicht ungefährlich

    Nun ist er ja bereits im Thurgau angekommen und hat einige Schafe gerissen und viele verletzt. Wo ist hier der Tierschutz, welche die Qualen der Schafe beendet indem sie sich für den Abschuss der Wölfe einsetzt. Bin gespannt auf die Rufe wenn das erste Kleinkind im Garten oder nahen Wald von einem Wolf angefallen und verletzt oder gar getötet wird.

    • Edi Schuldner am 07.03.2017 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @W.Schmid

      Ist in Spanien (Galicia) in den letzten 30 Jahren (seit ich auch hier lebe) schon einige Male passiert. In der CH werdet Ihr diese Erfahrung wieder machen. Die Grossraubtiere waren schlicht zu lange weg. Und wer erzählt heute noch "Rotkäppchen"?

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  • Robert Kuhn am 02.03.2017 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wolf

    Der Wolf zieht immer mehr in die Hölle des Menschen Wir sollten ihn vorher schon warnen, damit er sein Paradies nicht verlässt.

  • zex am 02.03.2017 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    süsses wölfchen

    zwei kebap weniger. das ist natur und lasset den Wolf in ruhe.

  • Diego am 02.03.2017 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natur pur

    Das der Wolf da ist, ist doch ok. Hat die selbe Berechtigung hier zu sein wie der Mensch. Wer zerstört wem den Lebensraum und wer bezahlt schlussendlich dafür? Der Wolf. Leben und leben lassen. Es gibt kein Grund, dass der Wolf nicht hier sein kann, solange der Mensch sich auch an die Spielregeln hält und die Tiere in Ruhe lässt.