Norwegen

28. Juli 2019 22:09; Akt: 28.07.2019 22:09 Print

2 Genfer Töfffahrer treffen den Spionage-Wal

Ein Wal mit Gurt erregte im April Aufsehen. Forscher hatten den Verdacht, dass er für militärische Zwecke spionierte. Zwei Genfer trafen nun im Juli auf den Belugawal.

Die beiden Genfer haben den Spionage-Wal getroffen. (Video: Leser-Reporter)
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Mittlerweile ist der Wal schon fast ein Star. Ende April wurde bekannt, dass die norwegische Fischereibehörde einen Belugawal entdeckt hatte, von dem sie glaubte, dass er von der russischen Marine ausgebildet worden war. Der Wal trug eine Art Geschirr um den Körper. Im Innern fand man die Aufschrift «Ausrüstung von St. Petersburg».

Seit dieser Sichtung ging das Video des Wals um die Welt. Kurz darauf tauchte ein neues auf, in dem zu sehen war, wie er ein iPhone aus dem Wasser rettet, das einem Bootstouristen aus der Hand gefallen war.

«Er ist sehr herzig und liebt Kinder.»

Im Hafen von Hammerfest, Norwegen, ist der Belugawal deshalb bekannt. Nun haben ihn auch zwei Genfer gesichtet. Sie waren gerade auf einem Roadtrip in Skandinavien, berichten René Alder und Pascal Bérard. «Er ist sehr herzig und liebt Kinder. Als er gesehen hat, dass er ein junges Publikum hat, zog er während 20 Minuten eine Show ab.» Dann sei er wieder ins Meer hinaus geschwommen.

Die beiden Töfffahrer haben in dreieinhalb Wochen rund 7'500 Kilometer zurückgelegt. «Diese Reise ist unvergesslich», sagt einer der beiden. «Aber das was uns am meisten beeindruckt hat, ist unsere Begegnung mit dem Tier.»

(20minutes/vro)