La Chaux-de-Fonds

12. Februar 2019 12:23; Akt: 04.03.2019 09:55 Print

«Fussgänger hätten sterben können»

Am Samstag haben in La Chaux-de-Fonds Dachlawinen Autos unter sich begraben und zerstört. Das hätte für Passanten ein böses Ende nehmen können.

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Ein Leser-Reporter sass am Samstagabend in La Chaux-de-Fonds NE gerade vor seinem Computer, als auf einmal das ganze Haus bebte. «Es war beeindruckend», berichtet er. Sofort hätten die meisten Bewohner das Gebäude verlassen und nachgeschaut, woher das Beben kam. Dann sahen sie die Autos, die vor dem Haupteingang parkiert waren.

Das Dach eines dieser Autos war von einer Schneelawine buchstäblich eingedrückt worden. Der Besitzer des Autos wohnte laut den Aussagen eines Nachbarn erst seit einem Monat in diesem Haus, das Auto kam frisch aus der Garage.

Zweiter Fall in derselben Stadt

Auch ein zweites Auto wurde von den Schneemassen getroffen, wenn auch nicht ganz so stark. Der Leser-Reporter ist schockiert: «Zum Glück ist gerade niemand durchgelaufen. Sonst hätte jemand sterben können.» Dies bestätigt auch ein Polizeisprecher: «Der Schnee war nass und wog mindestens eine Tonne.»

Am Sonntag hat sich in einer zweiten Strasse in La Chaux-de-Fonds ein ähnlicher Vorfall ereignet. Zwischen 11 und 12.45 Uhr wurden drei weitere Fahrzeuge unter Schnee begraben. Schuld an solchen Schneerutschen ist üblicherweise der Besitzer des Gebäudes. Er muss auch für die Entschädigung der Betroffenen aufkommen.

(doz)