Murtensee

12. August 2016 20:24; Akt: 12.08.2016 20:24 Print

Drei Männer fangen über zwei Meter langen Wels

Am Murtensee konnten drei Männer am Dienstagabend den Fisch ihres Lebens fangen. Der Wels war 222 Zentimeter lang und 90 Kilo schwer.

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Sandro Remund (21) ging am Dienstagabend mit seinen zwei Kollegen Frank Riechmann (42) und David Thieme (30) am Murtensee fischen. «Zuvor haben wir noch eine neue Ausrüstung gekauft», sagt der Berner. «Wir fingen gegen 20 Uhr an. Schon nach 10 Minuten hatte mein Kollege David einen Wels an der Angel.»

Weiter sagt Remund: «David wurde ins Wasser gezogen, weil er die Sperre nicht schnell genug öffnen konnte. Er liess die Rute aber nicht los.»

Wels wieder freigelassen

Remund und sein Kollege Riechmann schafften es, den Wels aus dem Wasser zu ziehen. «Das Ganze war eine Riesen-Anstrengung. Mittels Karpfenmatte brachten wir den Wels dann behutsam an Land, wo wir ihn vermessen und gewogen haben», sagt Remund. Das Resultat: 222 Zentimeter und 90 Kilo.

«Wir haben ihn wieder freigelassen», sagt Remund. Denn der Wels sei aus ihrer Sicht wichtig für die Population und das Ökosystem im See. Der Fisch sei nach der Freilassung gleich gesund und munter weitergeschwommen. Remund: «Ich bin überzeugt, dass es der Fisch unseres Lebens war.»

(qll)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Doris am 12.08.2016 20:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freiheit

    Schön das er wieder frei gelasen wurde,hoffe es bleibt auch so

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  • Ursula am 12.08.2016 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Absolut genial und herzerfrischend dass der Wels weiterleben darf ... ein grosses Bravo an die drei mit Herz und Verstand .

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  • tjt am 12.08.2016 20:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Danke. Das war eine tolle Aktion. Von euch sollte es noch mehr geben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Uli am 13.08.2016 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht arbeiten

    Wau ! Und jetzt haben sie mehr Lego? Ein wehrloses Tier einzufangen ist keine Kunst. Ebenso hätten sie zu dritt das Rotkäppchen einfangen können. Ein Eintrag ins Guinnessbuch wäre es Wert, aber nicht die Länge des Fisches , sondern das Tun der drei Typen

  • Leonid am 13.08.2016 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    Haken im Gaumen

    Na toll, der Fisch sei gesund und munter weitergeschwommen. Man sollte diesen Hobbyfischern mal aus Spass einen Haken durch den Gaumen bohren und daran unter Wasser ziehen. Nur ganz kurz, dann werden sie wieder freigelassen und können an Land wieder froh und munter herumspringen mit dem Loch im Gaumen.

  • Lisa am 13.08.2016 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fischen verboten

    Fischer sind in der irrigen Annahme, die Fische verspüren keinen Schmerz, nur weil sie keinen Ton von sich geben.

  • Janos am 13.08.2016 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Herzlos

    Ein anderes Lebewesen aus Spass einer solchen Angst und Gefahr auszusetzen ist herzlos und zeugt von fehlendem Respekt der Natur gegenüber. Wie würde es uns gefallen, wenn Fische immer wieder aus dem See auftauchen würden und Menschen mal so aus Spass unter Wasser ziehen würden. Wär doch nicht so schlimm, sie werfen uns ja (vielleicht) auch wieder an Land.

  • Bardo Jaeger am 13.08.2016 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sportfischer ?

    Sportfischer scheinen alles andere als Naturschützer zu sein - ganz im Gegenteil !