Lichtspiel und Musik-Acts

21. Juni 2018 13:57; Akt: 21.06.2018 14:27 Print

Am Luzerner Fest leuchtet der Schwanenplatz

Am 29. und 30. Juni erwartet die Gäste des Luzerner Fests ein farbiges Lichtspiel am Schwanenplatz und bekannte Schweizer Musiker, unter anderem Luca Hänni.

Solche Bilder werden an eines der Gebäude am Schwanenplatz projiziert, realisiert von Studenten der HSLU. (Video: Luzerner Fest)
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An der Jubiläums-Ausgabe des Luzerner Fests wird die Fassade am Schwanenplatz zum Hingucker: Eine Animation auf der Häuserfront erzählt eine Geschichte über Luzern, untermalt von Live-Orchestermusik. Auch berühmte Namen der Schweizer Musikszene spielen in Luzern.

Vor der geplanten Neuausrichtung feiert das Luzerner Fest am 29. und 30. Juni sein zehnjähriges Bestehen ausgiebig. Zum Geburtstag gibt es neben dutzenden musikalischen Ständchen am Samstag die eigens fürs Fest kreierte Lichtanimation am Schwanenplatz, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten.

28 Studenten der Hochschule Luzern haben die 15-minütige Show gestaltet, die auf die Gebäudefassade projiziert wird und eine Geschichte erzählt über die Schokoladen- und Uhrenindustrie und zu typischen Plätzen und Themen rund um Luzern. Sie ist zudem mit der Architektur des Hauses verbunden und wird von Klängen des Orchesters der Musikschule der Stadt Luzern untermalt.

Musikalische Darbietungen haben auch dieses Jahr einen hohen Stellenwert im Luzerner Seebecken. Am Freitag spielt zur Eröffnung Lokalmatador Reto Burrell, später hat Castingshow-Gewinner Luca Hänni auf dem Kapellplatz einen Auftritt. Am Samstag spielen die einheimischen Dada Ante Portas im Pavillon, Florian Ast ist auf dem Europaplatz zu hören.

Nachwuchs und Karitatives

Neben den Auftritten von rund 20 weiteren Bands auf verschiedenen Plätzen macht das Luzerner Fest die Seehofbühne frei für den Nachwuchs. Schüler der städtischen Musikschule spielen am Samstag bis um 2 Uhr morgens ein breites Spektrum von Jazz bis Rock.

Der Gewinn des Luzerner Fests fliesst in die Stiftung «Luzern hilft». Letztes Jahr kam ein Beitrag von 214'000 Franken zusammen. Gesammelt wird dieses Jahr für die Organisationen Insieme Luzern, Frauenhaus Luzern, Kinderkrebshilfe Zentralschweiz, Novizonte-Sozialwerk und Abseits Luzern.

Im vergangenen Jahr lockten die Konzerte, Lichtshows und Beizenbetriebe rund um das Luzerner Seebecken und in der Altstadt gegen 100'000 Gäste an. Die zehnte Ausgabe des Luzerner Fests ist die vorerst letzte ihrer Art.

2019 machen die Organisatoren eine Pause. Der Anlass soll danach neu ausgerichtet werden. Um auch künftig erfolgreich zu sein, braucht es laut Stadtpräsident Beat Züsli grössere Anpassungen. Während früher Stadtfeste von freiwilligen Helfern realisiert wurden, nimmt heute die Professionalisierung zu. Die Kosten würden steigen und damit auch das finanzielle Risiko.

(sda)

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