Verurteilt

26. März 2019 00:02; Akt: 26.03.2019 00:07 Print

28-Jähriger rast mit 213 km/h über A2

Weil er mehrmals viel zu schnell gefahren war, hat das Luzerner Kriminalgericht einen Raser (28) verurteilt. Mitfahrer filmten die Raserfahrten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gleich dreimal an einem Tag überschritt ein 28-Jähriger die Höchstgeschwindigkeiten auf Luzerner Autobahnen: Ende März 2017 fuhr der Mann aus Bosnien-Herzegowina mit einem gemieteten Audi RS6 Avant und drei Mitfahrern umher, wie aus dem am Montag veröffentlichten Urteil hervorgeht.

Bei den Fahrten überschritt der Raser auf der Autobahn A2 bei Stans die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h um 93 km/h. Später am selben Tag donnerte er in Ebikon mit 132 km/h über die A14 und in Kriens mit 180 km/h über die A2 – erlaubt gewesen wären jeweils nur 100 km/h.

Die Mitfahrer filmten und fotografierten dabei die drei Raserfahrten mit ihren Mobiltelefonen. Der Fahrer besass keinen gültigen Führerausweis.

Bedingte Freiheitsstrafe

Das Luzerner Kriminalgericht hat den Raser zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilt. Das Gericht sprach ihn der mehrfachen qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln durch Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit für schuldig.

Ausserdem wurde er des mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs ohne den erforderlichen Führerausweis und der Verletzung von Verkehrsregeln für schuldig gesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig. Es fand ein abgekürztes Verfahren statt.

Dem Verurteilten wird ein Tag Polizeihaft angerechnet, die Probezeit beträgt drei Jahre. Zudem wird er mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 100 Franken bestraft, ebenso bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren.


(sda/tst)