Fünfte Stadt kommt dazu

19. Dezember 2019 13:27; Akt: 19.12.2019 15:34 Print

Uber auf Expansionskurs in der Schweiz

Der Fahrdienst Uber dehnt sein Angebot aus: Ab Donnerstag sind Uber-Fahrer offiziell auch in der Stadt Luzern unterwegs.

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Der Fahrdienst Uber ist seit Donnerstag offiziell in der Stadt Luzern unterwegs. Bei einem Blick in die Uber-App findet man schon erste Uber-Fahrzeuge in der Stadt. In der App lässt sich in Echtzeit verfolgen, wo sich Uber-Fahrer befinden. Der Fahrdienst verspricht günstige Preise: So wird etwa eine Fahrt von Luzern nach Zug am Donnerstagmittag für 64.18 Franken angeboten. Auch in Zug sind immer wieder Uber-Fahrer unterwegs. In der App kann man nach einer Anfrage aus den verschiedenen Angeboten auswählen. Luzern ist gemäss Uber die fünfte Stadt der Schweiz, in der der Fahrdienst angeboten wird. Bereits seit mehreren Jahren präsent ist Uber in Zürich. Auch in Genf, Basel und Lausanne sind Uber-Fahrer unterwegs. Laut Uber handle es sich bei den Fahrern um ausgebildetes Personal: «Alle Fahrer, die in der Schweiz mit der Uber App unterwegs sind haben eine Lizenz zum berufsmässigen Personentransport.» Die Sicherheit habe oberste Priorität: «Alle potenziellen Uber Partner-Fahrer müssen ein Überprüfungsverfahren durchlaufen, das die Überprüfung eines Lichtbildausweises und anderer relevanter Dokumente beinhaltet», schreibt Uber. So werde die Eignung der Fahrer garantiert, bevor diese überhaupt Fahrten anbieten dürfen. Während der Fahrt könne man zudem jederzeit auf Sicherheitstools in der App zugreifen, wenn man Hilfe benötige. So gibt es in der App etwa eine Schaltfläche für Notfälle: «Die App zeigt dann deinen Standort und deine Fahrtdetails an, die du dann sofort mit den Behörden teilen kannst.» Die tiefen Preise von Uber sorgen auch für Kritik: Hunderte Taxichauffeure besammelten sich 2016 beispielsweise mit ihren Taxis zu einer Demonstration mittels Taxicorso durch die Berner Alstadt gegen den Dumpingkonkurrenten. Demos gegen Uber gab es auch schon in Zürich, ... ... Paris oder ... ... auch in Budapest.

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Der Fahrdienst Uber ist ab sofort auch in der Stadt Luzern tätig. Seit Anfang dieses Jahres hätten Uber-Nutzer in Luzern rund 60'000 Mal versucht, über die Uber-App eine Fahrt zu bestellen, teilte Uber am Donnerstag mit. «Gleichzeitig haben über 1000 unabhängige Fahrer versucht, mit der Uber App Fahrten anzubieten», heisst es weiter.

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«Aktuell ist der Service hauptsächlich in der Stadt Luzern verfügbar, der Zielort ist jedoch frei wählbar und kann auch ausserhalb der Stadt oder des Kantons liegen», sagt Senior Communications Associate bei Uber Luisa Elster auf Anfrage. «Im Laufe der kommenden Wochen wollen wir das Gebiet sukzessive erweitern. Für 2020 sind dann auch noch weitere neue Städte geplant, die genauen Details dazu können wir allerdings jetzt noch nicht bekannt geben.»

Weiterer Ausbau in Planung

In Zürich ist Uber etwa schon seit 2013 tätig, in Basel startete der Dienst 2014. Auch in Genf und Lausanne ist Uber präsent. Mit Luzern kommt nun gemäss Uber-Webseite offiziell die fünfte Stadt der Schweiz hinzu. Uber-Fahrer sind vereinzelt aber beispielsweise auch in Zug unterwegs, wie ein Blick in die App zeigt. In Zug würde das Angebot laut Uber verstärkt.

«Bestelle deine Fahrt auf Knopfdruck und in wenigen Minuten erscheint ein unabhängiger, professioneller Partner-Fahrer am verabredeten Abholort» – so wird der Fahrdienst in einem am Donnerstag verschickten Newsletter angepriesen. Und weiter: «Das Angebot umfasst zunächst den preisgünstigen Service UberX. Eine weiterer Ausbau des Angebotes mit Optionen wie UberBlack, Uber Comfort und Uber Green ist in Planung.»

Erste Fahrer unterwegs

Beim ersten Blick in die App zeigt sich: Auf der Karte sind bereits einige Uber-Fahrzeuge zu sehen, die in Luzern herumkurven. Der Fahrdienst verspricht günstige Preise: So wird etwa eine Fahrt von Luzern nach Zug am Donnerstagmittag für 64.18 Franken angeboten. Bezahlen kann per Kreditkarte, Paypal, Apple Pay oder mit Bargeld. «Und wenn du mit mehreren Leuten unterwegs bist, lassen sich die Kosten sogar bequem über die App teilen.»

Laut Uber handle es sich bei den Fahrern um ausgebildetes Personal: «Alle Fahrer, die in der Schweiz mit der Uber App unterwegs sind haben eine Lizenz zum berufsmässigen Personentransport», heisst es in der Nachricht vom Donnerstag. Die Namen der Fahrer, deren Bewertung und auch der Autotyp sowie das Kontrollschild werden in der App angezeigt.

Sicherheit durch GPS-Ortung

«Deine Sicherheit hat oberste Priorität», verspricht Uber in der Mitteilung. «Alle potenziellen Uber Partner-Fahrer müssen ein Überprüfungsverfahren durchlaufen, das die Überprüfung eines Lichtbildausweises und anderer relevanter Dokumente beinhaltet», schreibt das Unternehmen dazu auf seiner Webseite. So werde die Eignung der Fahrer garantiert, bevor diese überhaupt Fahrten anbieten dürfen.

Während der Fahrt könne man zudem jederzeit auf Sicherheitstools in der App zugreifen, wenn man Hilfe benötige. So gibt es in der App etwa eine Schaltfläche für Notfälle: «Die App zeigt dann deinen Standort und deine Fahrtdetails an, die du dann sofort mit den Behörden teilen kannst.» Zudem kann man seine Fahrt beispielsweise mit Familien oder Freunden teilen, damit diese in Echtzeit sehen können, wo man sich gerade befindet. Weiter werden Telefonnummern in der App anonymisiert angezeigt. Persönliche Informationen würden nicht veröffentlicht.

(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heiri Indergand am 19.12.2019 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zum Glück

    Wird auch bald Zeit, die Taxifahrten in Luzern/Zentralschweiz sind eine frechheit.

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  • Uber-Fahrer am 19.12.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte kein Gejammer von den Taxis....

    Die Taxiunternehmen sollen ja nicht meckern: sie haben sich nie bemüht moderner zu werden oder mit dem technologischen Fortschritt mitzugehen. Sie wirtschaften wie vor 50 Jahren, verlangen horrente Preise + dachten, sie könnten noch 50 Jahre so weitermachen. Bei UBER ist der Preis für mich kein Kriterium: ich fahre UBER weil es einfach ist, der Fahrer kennt mein Ziel bevor ich überhaupt einsteige, ich laufe nicht Gefahr, dass er an einem mir nicht bekannten Ort noch zusätzliche Runden dreht, ich kann je nach Bedürfnis verschiedene Fahrzeuge anfordern + es ist schnell + praktisch. Erfahrung USA

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  • Markus am 19.12.2019 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich hoffentlich bald auch in Bern

    Ich hoffe es kommt auch bald in Bern. Neulich musste ich wieder mit einem Taxi fahren das gefühlt 30 Jahre alt war und eine Million Kilometer runter hatte, dafür dann einen horrenden Preis bezahlt und Kreditkarte wollte er eigentlich auch nicht nehmen. Es wird Zeit diese Art der "Taxiunternehmen" endlich vom Markt verschwinden

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Clint eastwood am 31.12.2019 00:27 Report Diesen Beitrag melden

    Hodel

    Km preis 1.80 bei 15 km 27.- 25 % geht an ueber 6.80 mi us und die creditcarten commission von 2.5 % 20.00 - umsatz Ca 50 min Arbeitszeit garantierte leerfahrt zurück noch fragen

  • uhe am 20.12.2019 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    top!

    endlich!!... speed it up!

  • Brun m. am 20.12.2019 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    UBER auch in den USA wird es eng

    USA: Uber muss 649 Millionen Dollar Strafe zahlen 18. November 2019 Es ging vergangene Woche durch nahezu sämtliche amerikanischen Medien: Der US-Bundesstaat New Jersey fordert von Uber eine Lohnsteuerrückzahlung über 649 Millionen Dollar (knapp 587 Mio. Euro). Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine Fahrer fälschlicherweise als unabhängige Vertragspartner statt als Angestellte eingestuft zu haben.Das Arbeitsministerium d. Bundesstaates hatte bei einer Prüfung entdeckt, dass Uber und die Tochtergesellschaft Raiser dem Staat aufgrund von 2014 bis 2018 nicht bezahlter Arbeitslosen- und Invalide

    • uhe am 20.12.2019 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Brun m.

      bs

    • Pete am 21.12.2019 10:55 Report Diesen Beitrag melden

      Schon länger bekannt

      Eine solche Busse bringt Uber nicht um. Uber ist schon zu gross geworden um Konkurs zu gehen. Die könnten auch an der Börse wieder neues Kapital holen, auch wenn mit deutlich schlechteren Konditiionen. Die haben ja über 10 Milliarden Baarmittel sofort verfügbar.

    • Susie am 21.12.2019 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Nachdenken

      Was denke Sie dass investoren aus Spass ihre Kohle reingesteckt gaben?? Wenn nichts kommt werden die Gelder wieder rausgezogen. Der Gründer von UBER hat sofort nach 5 jährigen Sperrfrist seine kompletten Aktien abgestossen. So grosses Vertrauen hat er.

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  • De Schwülschti siäch ever am 20.12.2019 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • M. Brun am 20.12.2019 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    SKLAVENFIRMA

    Schnell vor dem Bundesgerichtsurteil das in 1 - 2 Jahren Folgen wird, noch schnell massiv stärker die Vorsorgekassen des Volkes plündern um nacher abzuhauen. Sollte das Urteil sein, dass UBER ein Arbeitgeber ist und UBER trotzdem nicht die 400 Millionen nachzahlt. Soll nicht der Steuerzahler dafür gerade stehen, SONDERN SÄMTLICHE UBER-FAHRER DIE FAHREN ODER FUHREN FÜR DIESE SKLAVEN -FIRMA + SÄMMTLICHE CH KUNDEN DIE DIE SKLAVEN APP GENUTZT HABEN SOLLEN MIT IHREN VORSORGEGELDERN ODER EINE AHV- KÜRZUNG VON 25% GERADE STEHEN.

    • Pete am 21.12.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

      Taxizentralen sind nicht viel besser

      Taxizentralen haben Fahrer auch über Jahrzehnte nicht angestellt.

    • M. Brun am 21.12.2019 11:13 Report Diesen Beitrag melden

      Jajäaa

      Sie haben wirklich keine Ahnung!!! Das sieht man.

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