Grossauftrag

18. Januar 2015 15:28; Akt: 18.01.2015 16:17 Print

Alpnacher Steine werten die Basler Innenstadt auf

Basler gehen bald auf Innerschweizer Boden: Die Innenstadt wird neu gepflastert – mit Alpnacher Quarzsandstein. In Obwalden freut man sich über den Grossauftrag.

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Auf diesem Stein werden die Besucher der Basler Innenstadt bald flanieren: Alpnacher Quarzsandstein vom Guber. Für die Neugestaltung eines Teils der Innenstadt beantragt die Regierung beim Parlament 26,5 Millionen Franken. Die Arbeiten werden noch öffentlich ausgeschrieben und dem Grossen Rat zur Genehmigung vorgelegt. Ziel: Bis im Jahr 2021 soll Basel neu gepflastert sein. In Alpnach ist man überglücklich: Es wäre für die Alpnacher Firma Guber AG einer der grössten Aufträge in der Firmengeschichte. Der Ausblick vom Steinbruch Guber über Alpnach. Geschäftsleiter Thomas Meier schwärmt vom Produkt: «Unser Stein zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und eine hohe Frostbeständigkeit aus. Dazu hat er ein sehr schönes Farbbild. Deshalb eignet er sich ideal als Pflasterstein.» Der Auftrag aus Basel würde der Firma Guber laut Meier «über Jahre eine gute Grundauslastung garantieren.» Um den Grossauftrag zu realiseren, würde derzeit auch geprüft, maschinell aufzurüsten. Bei der Alpnacher Firma, die derzeit 45 Mitarbeiter beschäftigt, ist die Stimmung nicht nur wegen des wahrscheinlichen Grossauftrags aus Basel gut. «Es wird in der Schweiz wieder mehr gebaut, und man hat vielenorts wieder Freude an Naturstein», sagt Meier. So wurde etwa vor wenigen Wochen die Zeughausgasse in der Zuger Altstadt fertig saniert. Auch die Marktgasse in Bern, die Altstadt Baden oder der Mühleplatz in Luzern sind mit dem selben Stein gemacht worden. So könnte die mit Quarzsandstein gepflasterte Freie Strasse dereinst aussehen. In Alpnach ist man zuversichtlich: «Haben wir einmal Steine geliefert, können sich unsere Kunden über Jahrzehnte an einem schönen Belag erfreuen», sagt Meier.

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Es wäre für die Alpnacher Firma Guber AG der einer der grössten Aufträge in der Firmengeschichte, wie Geschäftsleiter Thomas Meier bestätigt: Die Fussgängerzone in der Basler Innenstadt soll vor allem mit Platten und Pflästerungen aus Alpnacher Quarzsandstein ausgestattet werden. Für die Neugestaltung eines Teils der Innenstadt beantragt die Regierung beim Parlament 26,5 Millionen Franken. Die Arbeiten werden noch öffentlich ausgeschreiben und später dem Grossen Rat zur Genehmigung vorgelegt. Bis im Jahr 2021 soll Basel neu gepflästert sein.

Alpnacher Stein begeistert Alpnacher

Abgebaut wird der bis zu 100 Millionen Jahre alte Stein in Alpnach. Meier schwärmt von seinem Produkt: «Unser Stein zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und Frostbeständigkeit aus. Dazu hat er ein sehr schönes Farbbild. Deshalb eignet er sich ideal als Pflasterstein.» In Basel teilt man diese Meinung offensichtlich: «Unter Berücksichtigung einer Vielzahl massgeblicher Kriterien fiel der Entscheid auf Alpnacher Quarzsandstein als zentrales Belagsmaterial. Dieser fügt sich auch farblich ideal in die Palette der bestehenden Belagsmaterialien ein», teilte die Regierung mit. Der Auftrag aus Basel würde der Firma Guber laut Meier «über Jahre eine gute Grundauslastung garantieren.» Um den Grossauftrag zu realiseren, würde derzeit auch geprüft, maschinell aufzurüsten.

Alpnacher Stein auch in Zug und Bern

Bei der Alpnacher Firma, die derzeit 45 Mitarbeiter beschäftigt, ist die Stimmung indes nicht nur wegen des wahrscheinlichen Grossauftrags aus Basel gut. «Es wird in der Schweiz wieder mehr gebaut, und man hat vielenorts wieder Freude an Naturstein», sagt Meier. So wurde etwa vor wenigen Wochen die Zeughausgasse in der Zuger Altstadt fertig saniert; sie ist jetzt ebenfalls mit Alpnacher Stein gepflästert. Auch die Marktgasse in Bern, die Altstadt Baden oder der Mühleplatz in Luzern sind mit dem gleichen Stein gemacht worden. Auf solchen und vielen weiteren Gassen und Plätzen in Schweizer Städten werden noch Abermillionen Passanten über Alpnacher Quarzsandstein wandeln: «Haben wir einmal Steine geliefert, können sich unsere Kunden über Jahrzehnte an einem schönen Belag erfreuen», sagt Meier.



(mme)