Ungewöhnlicher Camper

22. Oktober 2018 05:44; Akt: 22.10.2018 05:44 Print

Altes Feuerwehrauto für Reisen abseits der Piste

Der Urner Christian Arnold baut ein altes Feuerwehrauto zu einem Offroader um. Das ehemalige Einsatzfahrzeug bietet dafür viele verschiedene Vorteile.

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Ursprünglich wollte Christian Arnold aus Uri einen alten Lastwagen umbauen, um damit selber in Südostasien herumzureisen. Doch dann machte er sich 2015 mit seiner Firma Xtreme Tec selbständig. Arnold hat schon viele verschiedene Fahrzeugmodelle zu Campern umgebaut. Sein aktuelles Projekt ist ein ehemaliges Magirus-Deutz- Feuerwehrauto. Dieses habe er vor vier Jahren im Luzerner Hinterland entdeckt. «Ich habe es am Strassenrand gesehen. Dann habe ich es der Feuerwehr abgekauft und diese lieferte es mir nach Hause.» In seiner Garage baue er die Fahrzeuge so um, dass sie perfekt für Expeditionen abseits der Strassen geeignet seien. «Diese Fahrzeuge können auf unbefestigten Strassen fahren, wo normale Campingbusse nicht hinkommen», so Arnold. Das Feuerwehrauto aus dem Jahr 1973 habe viele Vorteile. «Die Technik kann auf der ganzen Welt repariert werden. Mann braucht nur ein paar Schraubenschlüssel.» Damit der alte Einsatzwagen auf öffentlichen Strassen fahren darf, müssen einige Änderungen vorgenommen werden. «Derzeit habe ich das Horn abmontiert und das Blaulicht mit schwarzer Folie abgedeckt.» Die alten Autositze habe er schon ausgebaut und durch bequemere Modelle ersetzt. Ebenfalls habe es schon ein provisorisches Bett in der Kabine. Auf dem Internetportal tutti.ch steht das Feuerwehrauto für 14'900 Franken zum Verkauf. Arnold stellte schon mehrere seiner Projekte auf die Plattform. So auch den Nissan Patrol, mit dem er selber eine Reise in den Nahen Osten gemacht hat.

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Ursprünglich wollte Christian Arnold aus Uri alte Lastwagen umbauen, um damit selber in Südostasien herumzureisen. Doch dann machte er sich 2015 mit seiner Firma Xtreme Tec selbständig und spezialisierte sich auf den Umbau von Expeditionsfahrzeugen.

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Arnold hat schon viele verschiedene Fahrzeuge zu Offroadern umgebaut. Sein aktuelles Projekt ist ein ehemaliges Feuerwehrauto. Dieses habe er vor vier Jahren im Luzerner Hinterland entdeckt. «Ich habe es am Strassenrand gesehen. Dann habe ich es der Feuerwehr abgekauft und diese lieferte es mir nach Hause», sagt Arnold.

Dort fahren, wo andere nicht hinkommen

In seiner Garage baue er die Fahrzeuge so um, dass sie perfekt für eine Expedition abseits der Strassen geeignet seien. «Diese Fahrzeuge können auf unbefestigten Strassen fahren, wo normale Campingbusse nicht hinkommen. Dies dank dem 4x4 Antrieb mit Untersetzung», schwärmt er.

Das Feuerwehrauto aus dem Jahr 1973 habe viele Vorteile: «Solche Fahrzeuge haben meist einen geringen Kilometerstand und sind immer gut gewartet worden.» Im aktuellen Fall sind es rund 22'000 km. Wichtig sei auch sei die alte Technik. «Der Wagen kann auf der ganzen Welt repariert werden. Mann braucht nur ein paar Schraubenschlüssel.» Das Feuerwehrauto eigne sich also gut für eine Weltreise.

Blaulicht darf nicht zu sehen sein

Damit der alte Einsatzwagen auch auf öffentlichen Strassen fahren darf, müssten einige Änderungen vorgenommen werden. So dürfe der Schriftzug «Feuerwehr» wie auch das Blaulicht nicht mehr zu sehen sein. «Im Moment habe ich das Horn abmontiert und das Blaulicht mit schwarzer Folie abgedeckt», so Arnold. Die alten Sitze habe er schon ausgebaut und durch bequemere Modelle ersetzt. Ebenfalls gebe es schon ein provisorisches Bett in der Kabine.

«Nun stellt sich die Frage, ob ich den kompletten Aufsatz des alten Feuerwehrautos abbaue und mit einer neuen Wohnkabine ersetze oder den vorhandenen ausbaue», sagt er. Wie das Fahrzeug schlussendlich aussehen wird, weiss Arnold noch nicht. Auch sei noch nicht klar, ob der Camper neu gespritzt werde.

Grundpreis bei 14'900 Franken

Auf dem Internetportal tutti.ch steht das Feuerwehrauto für 14’900 Franken zum Verkauf. Dies sei der Grundpreis: «Je nach Umbau wird es teurer.» Seit ungefähr einem halben Jahr stehe das Fahrzeug zum Verkauf.

Arnold stellt jeweils mehrere seiner Projekte auf die Plattform. So auch einen Nissan Patrol, mit dem er selber eine Reise in den Nahen Osten gemacht hat.

(tst)