Jahresbilanz

05. April 2018 12:30; Akt: 05.04.2018 13:00 Print

Andermatt Swiss Alps baut weiter kräftig aus

Trotz Verlusten sind die Verantwortlichen bei Andermatt Swiss Alps zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr. Auch in Zukunft wird dort kräftig gebaut.

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Andermatt Swiss Alps blickt trotz einem «budgetierten» Verlust von 29,8 Millionen Franken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2017 zurück. Man habe im letzten Jahr ein enormes Bauvolumen bewältigt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Im letzten Jahr wurden rund 172 Millionen Franken in das Ferienresort investiert. Dazu gehören insbesondere drei neue Bahnen für die Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun mit den entsprechenden Stationen, Pisten und Beschneiungsanlagen. Damit verfüge die Destination Andermatt nun über ein modernes und komfortables Skigebiet, wird Unternehmenschef Franz-Xaver Simmen zitiert.

Knapp 15 Prozent mehr Gäste im Chedi Andermatt

Zudem wurden Immobilien im Umfang von 55 Millionen Franken verkauft. Bis Ende 2017 wurden in fertiggestellten und bewohnten Apartmenthäuser mehr als zwei Drittel der Wohnungen veräussert. Die während des ganzen Jahres vermieteten Ferienwohnungen waren im Schnitt zu 47 Prozent ausgelastet.

Das Fünf-Sterne-Hotel The Chedi Andermatt war 2017 während elf Monaten geöffnet und erzielte eine Ganzjahresauslastung von 54 Prozent. Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Prozent auf 22,4 Millionen Franken zu. Die Gästezahl stieg um knapp 15 Prozent.

Bis zum Projektende soll das Feriendorf Reuss rund 500 Apartments in 42 Gebäuden, 28 Chalets, Kongresseinrichtungen sowie ein Hallenbad und ein Golfplatz umfassen. Hinzu kommen sechs Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich. Zudem werden die Skigebiete Andermatt und Sedrun zusammengeführt.

(sda)