Luzern

03. Februar 2011 21:52; Akt: 03.02.2011 20:56 Print

Anzeige gegen nacktes Pornosternchen

Der Spaziergang der nackten Pornodarstellerin Eva Eden (20) über den Luzerner Rathaussteg hat nun doch noch ein juristisches Nachspiel.

Fehler gesehen?

«Es läuft eine Untersuchung gegen die Dame», sagt Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft. Diese wurde allerdings nicht von der Stadt, sondern von einer Privatperson eingereicht – wegen unanständigen Benehmens. Das Pornosternchen wird sich laut Kopp wohl für die Aktion verantworten müssen. Dabei handelte es sich um einen PR-Gag für den Luzerner Club Wilhelm. «Über die Anzeige sind wir nicht überrascht. Selbstverständlich stehen wir als Ini­tianten der Aktion dafür gerade», sagte gestern Geschäftsführer Laurent Gachnang.

(mfe)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bob am 04.02.2011 22:46 Report Diesen Beitrag melden

    Da die Anzeige voraussehbar war...

    und von den Machern und Frau Eden sicherlich auch ein Bisschen eingeplant war, sehe ich die Aufregung nicht. Mal ehrlich, jeder der öffentlich nackt herumläuft und provoziert muss mit einer Anzeige rechnen, sonst ist er einfach nur naiv. Mich persönlich stört ein schöner nackter Frauenkörper auch nicht, aber das sehen nicht alle Menschen gleich, so verschieden wir sind.

  • Wenzin am 04.02.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Och jöö

    wurde jemand mit Gewalt dazu gezwungen einen nackten Körper anzusehen. Ist ja unglaublich brutal. Haben unsere Behörden eigentlich nichts Besseres zu tun?

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  • Andreas Böni am 04.02.2011 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    vermutlich interessanter

    Die Untersuchungsrichter und die Polizei können sich nun daran ergötzen , und das ist vermulich interessanter als für sonstige Ordnung schauen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bob am 04.02.2011 22:46 Report Diesen Beitrag melden

    Da die Anzeige voraussehbar war...

    und von den Machern und Frau Eden sicherlich auch ein Bisschen eingeplant war, sehe ich die Aufregung nicht. Mal ehrlich, jeder der öffentlich nackt herumläuft und provoziert muss mit einer Anzeige rechnen, sonst ist er einfach nur naiv. Mich persönlich stört ein schöner nackter Frauenkörper auch nicht, aber das sehen nicht alle Menschen gleich, so verschieden wir sind.

  • Peschä am 04.02.2011 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Unanständiges Behehmen?

    Ich finde eher unanständig, wenn eine Person wegen so einer harmlosen Bagatelle eine Anzeige erstattet! Solche Willkür-Begriffe wie "unanständiges Benehmen" sollten sowieso abgeschafft werden. Es muss klar sein, was verboten und was erlaubt ist. Ausserdem sollte man auch nicht alles verbieten, die Frau hat niemandem etwas getan. Kürzlich habe ich folgenden, passenden Spruch gelesen: "In der Schweiz ist alles verboten, und was nicht verboten ist, ist obligatorisch."

    • Martin 1971 am 07.02.2011 07:39 Report Diesen Beitrag melden

      hehe

      Den Schlussspruch merke ich mir :-)

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  • Loleg Bolek am 04.02.2011 17:42 Report Diesen Beitrag melden

    CH-Justiz

    Brutale Schläger fasst man mit Samthandschuhen an und spricht sie frei. Eine nackte Schönheit wird härter bestraft.... Geile Schweiz.

    • Bob am 04.02.2011 22:36 Report Diesen Beitrag melden

      Sie haben offensichtlich keine Ahnung...

      was unanständiges Benehmen ist und wie das bestraft werden kann. Sonst würden sie wissen, dass Frau Eden keine harte Strafe bekommen kann. Jeder Schläger bekommt sicherlich, sofern man ihm was beweisen kann, eine härtere Strafe als in diesem Fall angedroht.

    • Fritz Kneubühler am 25.03.2011 11:45 Report Diesen Beitrag melden

      Justiz

      Ich schliesse mich dem Vorredner an und gratuliere

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  • Wenzin am 04.02.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Och jöö

    wurde jemand mit Gewalt dazu gezwungen einen nackten Körper anzusehen. Ist ja unglaublich brutal. Haben unsere Behörden eigentlich nichts Besseres zu tun?

    • Gwendolyn am 04.02.2011 15:02 Report Diesen Beitrag melden

      typisch -.-

      Lesen Sie die Artikel wirklich durch? Es wurde eine Anzeige von einer Privatperson eingereicht. Denke nicht, dass sich die Behörden aussuchen können, ob Sie die Anzeige weiterverarbeiten oder nicht. Zuerst gründlich lesen und dann bitte die 'richtige' Meinung wiedergeben. Aber ja, es ist zu viel verlangt...

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  • Fortschrittlicher Luzerner am 04.02.2011 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Verklemmte, Prüde Luzerner

    Diese "Untersuchung" ist nur verschleudertes Steuergeld. Die Kosten sollten eigentlich die verklemmten, prüden Anzeigeerstatter bezahlen müssen. Das ganze war doch nur ein guter Werbegag und ausserdem völlig natürlich und harmlos. Hat die Staatsanwaltschaft wirklich keine anderen wichtigeren Probleme, als sich um eine solche Lappalie zu kümmern?

    • Martin am 04.02.2011 18:26 Report Diesen Beitrag melden

      Verklemmte, Prüde Luzerner?

      Was hat dies mit Luzern zu tun? Gar nichts. Ich habe nichts gegen einen sexy Körper, aber nur dort wo er hin gehört. Und dies ist nicht auf der Strasse.

    • Fortschrittlicher Luzerner am 05.02.2011 14:03 Report Diesen Beitrag melden

      Doch verklemmt und prüde

      Genau hier fängt das verklemmte, prüde an. Ein nakter, sexy Körper ist doch überall schön, ob auf der Strasse oder im Cabaret.

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