Luzern

14. Februar 2011 20:51; Akt: 14.02.2011 20:52 Print

Anzeige wegen Prostitution

von Martin Erdmann - Prostituierte und ihre Freier sorgen im Tribschenquartier für schlaflose Nächte. Jetzt hat eine Anwohnerin Strafanzeige eingereicht.

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Unterlachenstrasse im Tribschenquartier: Ärger mit Strassendirnen. (mer)

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«Die Sexarbeiterinnen schreien Worte wie ‹ficken› und ‹blasen› in die Nacht hinein oder streiten lautstark mit den Freiern über Preis und detaillierte Sexleistungen»: So beschreibt Anwohnerin M.H., was sich Nacht für Nacht vor ihrer Haustür auf dem Strassenstrich im Tribschenquartier abspielt. Zudem seien die Prostituierten oft zugedröhnt.

H. hat vom allnächtlichen Treiben jetzt die Nase voll und hat Strafanzeige wegen Lärmbelästigung gegen unbekannt eingereicht. Ausserdem beantragt sie die dauerhafte Wegweisung von Prostituierten – und dass die Tribschen- und Unterlachenstrasse grösstenteils strassenstrichfreie Zone werden.

Auch der Coiffeurladen Haarkult leidet unter dem Strassenstrich. Laut Geschäftsleiterin Susanne Schmid lassen die Prostituierten und ihre Freier ihren Müll oft vor dem Haus liegen. «Das reicht von Zigarettenstummeln und Getränkeflaschen bis zu gebrauchten Kondomen und Exkrementen.» Ihr Personal müsse deshalb jeden Morgen auf Müllpatrouille gehen. «Die Situation ist wirklich mühsam», ärgert sich Schmid. Die Hoffnung auf Hilfe von der Stadt Luzern schwindet: «Die Stadt hat uns bisher immer im Stich gelassen», so Schmid. Eine baldige Lösung des Prostituierten-Problems ist für sie nicht in Sicht.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • johny gringo am 15.02.2011 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    Na und ???

    Aufgrund der geschilderten Sachlage gehe ich davon aus, dass es sich bei den bezeichneten Prostitutierten um solche aus Ungarn und anderen Ostblockländern handeln dürfte. Nicht jammern, bitte ! Schengen lässt grüssen. Wir hätten damals bei der Abstimmung eine andere Wahl gehabt.....!!!

  • Luzerner am 15.02.2011 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Mitleid

    Jede Stadt hat einen Strassenstrich, na und. Nachts schläft man normalerweise und dann hört man eh nichts. Ausserdem, Schengen lässt grüssen. Wen's stört kann ja auch Umziehen.

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  • Benjamin am 15.02.2011 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    Strassen-Strich zur Abstimmung bringen

    Schweizweit ist dieser EU-Sex-Tourismus der Schwarz-Verdienern ein Dorn im Auge.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Benjamin am 15.02.2011 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    Strassen-Strich zur Abstimmung bringen

    Schweizweit ist dieser EU-Sex-Tourismus der Schwarz-Verdienern ein Dorn im Auge.

  • Luzerner am 15.02.2011 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Mitleid

    Jede Stadt hat einen Strassenstrich, na und. Nachts schläft man normalerweise und dann hört man eh nichts. Ausserdem, Schengen lässt grüssen. Wen's stört kann ja auch Umziehen.

    • Sleepless in Luzern am 15.02.2011 17:13 Report Diesen Beitrag melden

      Zieht Ihr mal in so einer gegend!

      Hast du 'ne Ahnung! Da wird man 4-5 mal pro Nacht geweckt. Zieh du mal in so'ne Gegend, dann wirst du bald anders reden...wenn du vorher nicht wegen Schlafmangel einpennst...

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  • johny gringo am 15.02.2011 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    Na und ???

    Aufgrund der geschilderten Sachlage gehe ich davon aus, dass es sich bei den bezeichneten Prostitutierten um solche aus Ungarn und anderen Ostblockländern handeln dürfte. Nicht jammern, bitte ! Schengen lässt grüssen. Wir hätten damals bei der Abstimmung eine andere Wahl gehabt.....!!!